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Kein Extrazug vom Wallis nach Bern, Angriffe in Dortmund

Im vergangenen Jahr kam es in mehreren Fällen zu massiven Problemen mit Fussballfans.

Michael Gurtner
Am 25. Mai beim Derby zwischen Thun und Bern verschmierten YB Anhänger zahlreiche Gebäude in Thun.
Am 25. Mai beim Derby zwischen Thun und Bern verschmierten YB Anhänger zahlreiche Gebäude in Thun.
zvg

Am 25. Mai 2016 kam es rund um das Derby Thun gegen YB zu Ausschreitungen: Ein Anwohner und Polizisten wurden von Hooligans angegriffen, hinzu kamen Sachbeschädigungen. Als Folge davon verfügte die Stadt beim nächsten Derby am 11. Dezember 2016 verstärkte ­Sicherheitskontrollen und ein Verbot des YB-Fanwalks zum Stadion – Letzteres konnte allerdings nicht durchgesetzt werden.

Am letzten Wochenende sorgten Fussballfans auch andernorts für Schlagzeilen. So berichtete die Zeitung «Bund» darüber, dass sich Sion-Fans geweigert hatten, den vorgesehenen Extrazug zum Spiel gegen YB in Bern zu benutzen.Die Kantonspolizei Bern habe ihr Aufgebot verstärken müssen. Sprecherin Ramona Mock liess sich dahingehend zitieren, dass es die Kantonspolizei begrüssen würde, wenn sich Clubs und Liga verstärkt für eine kontrollierte Anreise der Fans einsetzen würden.

Gar zu massiven Übergriffen kam es in Deutschland beim Bundesligaspiel zwischen Dortmund und Leipzig. Der «Spiegel» schreibt von «enthemmter Gewalt», der Leipziger Anhänger ausgesetzt waren: Glasflaschen und Steine flogen auf Gästefans, mehrere Personen wurden verletzt. Den Angriffen ausgesetzt waren auch Frauen und Kinder. Die Polizei sprach von einer «hasserfüllten Stimmung». Mit riesigen Bannern riefen Dortmunder Supporter zudem im Stadion mit mehrdeutigen Wortspielen zu Gewalt auf («Bullen schlachten» – der Bundesligaclub RB Leipzig gehört dem Energy-Drink-Giganten Red Bull).

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