Kesser Nager als Nachbar

Unterseen

Siegfried Marti hat einen geselligen Besucher, der zuweilen gar in seinem Garten dinieren kommt: einen grossen Biber. Dieser kreuzt auch immer wieder während des Fischens auf.

Wohlgenährt: Der beim Neuhaus «wohnende» Biber.

Wohlgenährt: Der beim Neuhaus «wohnende» Biber.

(Bild: Brigitta Talpas)

Schon seit einiger Zeit wird Siegfried «Sigi» Marti (65) beim Forellen- und Äschenfischen auf dem Thunersee regelmässig von einem Biber besucht. Einem grossen Biber. Sei es direkt vor seinem am Ufer stehenden Haus oder in der Tracht ennet der ­Aaremündung, immer wieder leistet ihm das Tier Gesellschaft.

«Und als ich vor ein paar Tagen morgens um halb sechs in meinem Garten am Seeufer sass, entdeckte ich ihn plötzlich neben mir beim Grasen.» Der leidenschaftliche Fischer: «Es ist ein Prachtskerl von einem Biber – und ‹feiss› wie ein Säuli.»

Zuverlässiger Begleiter: Der Biber besucht Siegfried Marti oft beim Fischen. Video: Sigi Marti

Beim Schwimmen getroffen

Bekanntschaft gemacht mit dem kurligen Seebewohner hat auch Martis zwei Häuser weiter wohnende Schwiegermutter: Die 81-jährige Ursula Badertscher, die sowohl im Sommer als auch im Winter täglich ihre Runde im See schwimmen gehe, sei dem Biber während ihrer täglichen Schwimmrunden im See schon oftmals begegnet, berichtet Marti.

Er weiss auch, «dass in der Weissenau in der Nähe der Fischerhüttli eine Population Biber lebt. Ob der gesellige Nager zu diesen gehört, kann ich nicht ­sagen.»

bpm

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