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Klares Ja für Schulhaussanierung

Es war ein glasklares Verdikt: Das Stimmvolk genehmigte am Sonntag an der Urne mit 966 zu 293 Stimmen die 3,9-Millionen-Sanierung des Schulhauses Boden.

Das Schulhaus Boden in Adelboden kann saniert werden. Die Kosten liegen bei 3,9 Millionen Franken. (Archivbild)
Das Schulhaus Boden in Adelboden kann saniert werden. Die Kosten liegen bei 3,9 Millionen Franken. (Archivbild)
Corina Kobi

Das Schulhaus im Adelbodner Dorfteil Boden kann einer umfangreichen Sanierung unterzogen werden. Die Stimmberechtigten des Lohnerdorfes sprachen sich am Sonntag an der Urne klar für das Projekt und die Kreditgenehmigung aus.

Bei einer Stimmbeteiligung von etwas über 50 Prozent standen 966 Ja- 293 Nein-Stimmen gegenüber, wie die Gemeinde mitteilte. Gut drei Viertel aller abstimmenden Adelbodnerinnen und Adelbodner sprachen sich demnach für die Sanierung des 54-jährigen Boden-Schulhauses aus.

Ausschlaggebend für das ­Facelift ist, dass seit dem Anbau in den 1970er-Jahren keine ­grösseren Gebäuderenovationen mehr getätigt wurden. Konkret vorgesehen sind etliche bauliche Massnahmen, unter anderem wird die ­gesamte Fassade saniert, die Heizungen und Lüftungen werden auf den neusten Stand gebracht und Brandschutzmassnahmen vorgenommen. Ausserdem sind der Bau eines Personenlifts und die Erhöhung des Dachgeschosses um 1,5 Meter vorgesehen. Letzteres, damit die neue Raumhöhe eine Nutzung als Aula oder Mehrzweckraum zulässt.

Im Frühling gehts los

Das Sanierungsprojekt kommt nach Berechnungen der vom Gemeinderat beauftragten einheimischen Gyger Holzbauplanung auf 3,9 Millionen Franken zu ­stehen. 200'000 Franken übernimmt der Kanton Bern aus der Energieförderung.

Wie der Adelbodner Vizegemeindeobmann René Müller im Vorfeld des gestrigen Urnengangs erklärt hatte, wird nun nach dem Volks-Ja sofort die ­Detailplanung an die Hand genommen. Die Ausschreibung der Arbeiten folgt im Winter, die Bauphase dann soll von Mai bis Juli 2018 dauern. In dieser Zeit werde der Unterricht dezentral an provisorischen Standorten stattfinden, sagte Vizeobmann Müller.

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