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Kurzer Kampf am Lauberhorn

290 Bergläufer trotzten am Samstag dem Föhnsturm und liefen über die Lauberhorn-Abfahrtsstrecke – allerdings nur über 280 Höhenmeter bis zum Hanneggschuss.

Endspurt im ungemein steilen Hanneggschuss: Von links der Sieger Jonathan Schmid (Adelboden) vor dem Vorjahressieger Dominik Salcher und Hans-Peter Meyer (beide aus Tirol) im Kampf um den Sieg am zweiten internationalen Vertical-up auf der Lauberhorn-Abfahrtsstrecke.
Endspurt im ungemein steilen Hanneggschuss: Von links der Sieger Jonathan Schmid (Adelboden) vor dem Vorjahressieger Dominik Salcher und Hans-Peter Meyer (beide aus Tirol) im Kampf um den Sieg am zweiten internationalen Vertical-up auf der Lauberhorn-Abfahrtsstrecke.
Ursula Du Pasquier
Wegen des Föhnsturms war es am Samstag dermassen warm, dass sich die Läuferinnen und Läufer nicht warm anziehen mussten.
Wegen des Föhnsturms war es am Samstag dermassen warm, dass sich die Läuferinnen und Läufer nicht warm anziehen mussten.
Bruno Petroni
Vertical-Up, das bedeutet enorme körperliche Anstrengung vor enorm spektakulärer Kulisse.
Vertical-Up, das bedeutet enorme körperliche Anstrengung vor enorm spektakulärer Kulisse.
Bruno Petroni
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Jonathan Schmid aus Adelboden ist der König der Bergziegen. Der letztjährige Dritte gewann am Samstag den wohl verrücktesten aller Bergläufe, das zweite Vertical-up über die Lauberhorn-Abfahrtsstrecke. Dabei liess er die Schnellsten vom letzten Jahr, die Tiroler Dominik Salcher und Hans-Peter Meyer, hinter sich.

Topränge gab es auch für den Sieger des Niesentreppenlaufs von 2014, Lukas von Känel (Reichenbach) und Chrigel Maurer (Frutigen) als Fünfter und Sechster. Eine tolle Formbestätigung für die beiden Kandertaler, die nächstes Wochenende am Skimarathon von Kandersteg starten werden.

Das Rennen der Frauen gewann die Tirolerin Susanne Mair vor ihrer Landsfrau Marlies Penker und der Simmentalerin Corinne Zeller. Die Wertung für das ausgefallenste Kostüm gewann der in Aeschi lebende Holländer Robertus Laan, der die bis zu 86 Prozent steile Strecke als Bergsteiger der Dreissigerjahre bewältigte.

Da der Guggiföhn auf der Lauberhornschulter für Windböen bis 130 Stundenkilometer und entsprechend stillstehende Bergbahnen sorgte, musste die Laufstrecke kurzerhand um zwei Drittel verkürzt werden: Das Ziel befand sich nach 280 Höhenmetern auf dem Hanneggbrüggli.

Die Oberländer

Männer: 1. Jonathan Schmid, Reichenbach, 12:13 Minuten. 5. Lukas von Känel, Reichenbach, 13:01. 6. Chrigel Maurer, Frutigen, 13:05. 10. Philipp Gerber, Aeschiried, 13:42. 20. Martin Hefti, Reichenbach, 14:15. 21. Gerhard Zeller, Stechelberg, 14:20. 22. Adrian Zurbrügg, Höfen, 14:52. 24. Christian Gruber, Matten, 15:04. 25. Rolf Messerli, Oberstocken, 15:20. 28. David Zysset, Thun, 15:45. 30. Adrian Schild, Brienzwiler, 15:50. 32. Christoph Matter, Unterseen, 15:58. 38. Fritz Leibundgut, Spiez, 16:20. 40. Marcel Gertsch, Wengen, 16:21. 43. Jonas Gottier, Unterseen, 16:38. 45. Joel Perreten, Gstaad, 17:07. 47. Ueli Thomann, Thun, 17:09. 51. Martin Beutler, Goldiwil, 17:23. 55. Jan Zeller, Stechelberg, 17:39. 57. Bruno Petroni, Matten, 17:44. 60. Wilhelm Zurbrügg, Frutigen, 17:56. 62. Christian Schild, Wilderswil, 18:05.

Frauen: 3. Corinne Zeller, Weissenburg, 16:06. 4. Andrea Huser, Sigriswil, 16:26. 6. Bettina Zinnert, Wengen, 16:42. 7. Elisabeth Schlunegger, Grindelwald, 17:11. 9. Regula Batt, Interlaken, 17:19. 10. Doris Oester, Adel­boden, 17:33. 12. Alexandra Kronenberg, Blumenstein, 18:02. 15. Yvonne Appenzeller, Frutigen, 18:47. 17. Cornelia Käser, Kandergrund, 18:54.24.

Alle Resultate: www.vertical-up.com.

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