Zum Hauptinhalt springen

Flugzeug und Helikopter kamen sich gefährlich nahe

Ein Rettungshelikopter und ein Leichtflugzeug sind sich im Herbst 2018 über dem Flugplatz Interlaken auf rund hundert Meter gefährlich nahe gekommen. Zu Schaden kam niemand.

Der Fluglehrer und der Pilot wollten über dem Flugplatz Interlaken eine Notladung üben. Gleichzeitig startete ein Rettungshelikopter.
Der Fluglehrer und der Pilot wollten über dem Flugplatz Interlaken eine Notladung üben. Gleichzeitig startete ein Rettungshelikopter.
Bruno Petroni/Archiv

Das hätte böse enden können: Letztes Jahr kollidierte über dem Flugplatz Interlaken beinahe ein Leichtflugzeug im einem Retthungshelikopter.

Ein Fluglehrer und ein Pilot waren Im Herbst 2018 von Reichenbach aus in einem einmotorigen Leichtflugzeug zu einem Jahreskontrollflug unterwegs, wie aus einem am Montag veröffentlichten summarischen Bericht der Schweizerischen Untersuchungsstelle (Sust) hervorgeht. Die beiden wollten unter anderem eine Notlandung auf dem Flugplatz Interlaken im Falle eines Triebwerksausfalls üben. Gleichzeitig startete von dort aus ein Rettungshelikopter.Dabei kamen sich die beiden Flugzeuge auf rund hundert Meter gefährlich nahe.

Das Üben von Notlandungen ist gemäss Sust üblicher Bestandteil eines Jahreskontrollflugs. Allerdings hatte das Leichtflugzeug die Frequenz der angrenzenden Kontrollzone des Flugplatzes Meiringen eingeschaltet, was die Sust in ihrem Bericht als nicht sinnvoll beschreibt. Weiter geht die Sust davon aus, dass beim Leichtflugzeug das Kollisionswarngerät nicht eingeschaltet war.

Die Motorfluggruppe, der das Leichtflugzeug gehört, hat inzwischen das Einschalten des Kollisionswarngeräts sowie der Landelichter in die Prüflisten aufgenommen und anlässlich des jährlichen Auffrischungskurses geschult.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch