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Lokale Wirtschaft erhielt Smileys

An ihrem Neujahrsapéro in Meiringen orientierte die Raiffeisenbank über Zahlen und Prognosen.

Sie orientierten Unternehmer und Gemeindevertreter (v.l.): Vizebankleiter Markus Fuchs, VR-Präsidentin Regula Kuhn, Heidi Schläppi, Mitglied Bankleitung, Bankleiter Hermann Marti.
Sie orientierten Unternehmer und Gemeindevertreter (v.l.): Vizebankleiter Markus Fuchs, VR-Präsidentin Regula Kuhn, Heidi Schläppi, Mitglied Bankleitung, Bankleiter Hermann Marti.
Anne-Marie Günter

Am Neujahrsapéro stellten Vertreter der Raiffeisenbank Region Haslital-Brienz den eingeladenen Unternehmern und Behördenvertretern die Zahlen 2019 vor und blickten auf das Jahr 2020. Heiterkeit erntete Ver­waltungsratspräsidentin Regula Kuhn, als sie eine der Prognosen von Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff für das neue Jahrzehnt vorstellte. «Die Zukunft liegt in den Sternen.»

Genauer wurde es dann aber schon noch, Faktoren werden sein: das Pulverfass Naher ­Osten, Präsident Donald Trump, die Fragen um ein vereintes Europa, die Staatsschulden, in der Schweiz kaum eine Inflation und die Null-Zins-Politik.

Das Wirtschaftswachstum in der Schweiz wird für 2020 auf 1,3 Prozent prognostiziert, die Immobilienblase platzt nicht, die Finanzmärkte sind Treiber erhöhter Risiken, die Preise werden stabil bleiben und der Wintertourismus ist in der Transformation.

Bilanzsumme gestiegen

Hermann Marti, Vorsitzender der Bankleitung, zeigte auf, dass Raiffeisen Schweiz intern die Hausaufgaben gemacht habe. In den künftigen Delegiertenversammlungen werden alle 225 angeschlossenen Banken je eine Stimme haben. 2019 hat seine Bank eine Bilanzsumme von 539,2 Millionen Franken erreicht, was 3,8 Prozent mehr sind als im Vorjahr. Die Kundengelder stiegen um 3,5 Prozent auf 432,1 Millionen Franken, die Ausleihungen um 1,7 Prozent auf 471,8 Millionen Franken. «Es ist schwierig, Geld unterzubringen, unsere Kasse ist noch voll», sagte Marti. Für Privatkunden werde es aber keine Negativzinsen geben, versprach Bankleiter Hermann Marti.

Die Bank hat 5763 Mitglieder, 204 sind neu dazugekommen, 167 verstorben oder weggezogen.

Für die lokale Wirtschaft 2020 zeigte Marti in seiner Präsentation durchwegs Smileys, drei bei Energie und Tourismus und Gastronomie, zwei im Bauhaupt- und Nebengewerbe, bei Gesundheit und Pflege und beim Detailhandel, nur eines bei der Landwirtschaft.

80'000 Franken für Region

«Auch wegen der Nachfolgeregelung werden Betriebe verschwinden», sagte Marti. Insgesamt hält er den lokalen Wirtschaftsraum für gut und breit aufgestellt, und es gebe auch Zukunftsprojekte im Bereich Energie- und Infrastruktur. Die Bank unterstützt die Region mit 80'000 Franken, vom Seniorencafé in Innertkirchen über das Volkstheaterfestival Meiringen bis zu den Skiclubs.

Markus Fuchs, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung, stellte Anlagemöglichkeiten vor. Dazu gehört insbesondere das Produkt Futura, dass trotz Beteiligungen nach ökologischen, ethischen und sozialen Aspekten 2019 eine sehr gute Performance hingelegt habe.

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