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Luxuriöse Eggli-Gondelbahn eröffnet

Die neue 10er-Panorama-Gondelbahn im Porsche-Design auf den Hausberg Eggli ist ein Meilensteinfür die Bergbahnen Destination Gstaad AG. Die luxuriöse Anlage ist rund 14 Millionen Franken schwer.

Die moderne Eggli-Gondelbahn im Porsche-Design nahm bei winterlichen Verhältnissen ihren Betrieb auf. Foto: Fritz Leuzinger
Die moderne Eggli-Gondelbahn im Porsche-Design nahm bei winterlichen Verhältnissen ihren Betrieb auf. Foto: Fritz Leuzinger

Am Samstag war es Verwaltungsratspräsident Heinz Brand von der Bergbahnen Destination Gstaad (BDG) AG zum Jauchzen zumute. Planmässig und bei starkem Schneefall ging die Inbetriebnahme der modernen Eggli-Gondelbahn über die Bühne. Mit ihrem Begrüssungsjutz zur feierlichen Eröffnung entlastete der Gstaader Jodlerklub Bärgfriede den VR-Präsidenten von dieser Aufgabe.

Der Schnitt durchs rote Band gab der Eggli-Gondelbahn freie Fahrt (v. l.): BDG-Geschäftsführer Matthias In-Albon, Michael de Picciotto, Ex-SBB-Direktor Benedikt Weibel und VR-Präsident Heinz Brand. Foto: Fritz Leuzinger
Der Schnitt durchs rote Band gab der Eggli-Gondelbahn freie Fahrt (v. l.): BDG-Geschäftsführer Matthias In-Albon, Michael de Picciotto, Ex-SBB-Direktor Benedikt Weibel und VR-Präsident Heinz Brand. Foto: Fritz Leuzinger

Brand teilte seine Freude im breitrandigen Wetterhut mit der illustren Gästeschar bei der neuen Eggli-Talstation: «Die Inbetriebnahme der neuen 10er-Panorama-Gondelbahn auf das Eggli ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Vorwärtsstrategie der BDG-Unternehmung.»

Das zweite freudige Ereignis für Brand war die Information, dass Matthias In-Albon, sein BDG-Geschäftsführer, zu den 100 auserlesenen Führungspersönlichkeiten der Schweizer Wirtschaft gehört (siehe Kasten).

Spendable Stammgäste

Heinz Brand erwähnte, dass vor zehn Jahren ein Neubau betriebswirtschaftlich keinen Sinn machte. Doch durch «das grosszügige Engagement» und die Verbundenheit der beiden Gstaader Stammgästevereinigungen um Initiator Michael de Picciotto haber der Gstaader Hausberg Eggli auch volkswirtschaftlich eine grosse Bedeutung für die ganze Region bekommen.

«Das Berggasthaus mit dem privaten Lokal für den Club de Luge im ersten Stock wird in einem Jahr eröffnet.»

BDG-CEOMatthias In-Albon

Die Gesamtinvestition am Eggli mit den neuen, nachts beleuchteten Porsche-Gondeln und dem neuen Berggasthaus sind mit rund 18 Millionen Franken veranschlagt. Heinz Brand zur Finanzierung: «Dank gebührt den Freunden von Gstaad Société pour la Préservation de l’Eggli und Club de Luge für die finanziellen Unterstützung mit 8 Millionen Franken à fonds perdu und mit 2 Millionen Franken in Form von Aktien.» Auch für Benedikt Weibel, den früheren SBB-Direktor, war diese Zusammenarbeit lobenswert: «Die Eggli-Gondelbahn zählt zu den schönsten Bergbahnen. Nur das Zusammenstehen von Behörden, Sponsoren und der Unternehmung ermöglichte, dass wir heute hier stehen.»

Bei winterlichen Verhältnissen wurden die zahlreichen Gäste und Freunde des Eggli mit der eleganten Gondelbahn zum gemeinsamen Apéro zur Bergstation gebracht. Unter freiem Himmel begleiteten Schneeflocken den Genuss der Häppchen. BDG-Präsident Heinz Brand, immer noch im Wetterhut, zeigte sich überzeugt: «Am Nachmittag scheint am Eggli die Sonne, und wir können die wunderschöne Aussicht geniessen.» Er sollte recht behalten.

Berghaus erst in einem Jahr

Für den Skiberg ist die neue 10er-Panorama-Gondelbahn im Porsche-Design die vierte Generation. Die Erschliessung des Eggli begann vor über achtzig Jahren mit einem sogenannten Funi-Schlitten. Damals wurden stündlich 93 Skifahrer hochgezogen. Heute liegt die Transportkapazität in den 10er-Gondeln mit einer Geschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde bei 1200 Personen.

Die Bauzeit betrugt 180 Tage – fünf Jahre jedoch hatten die Projektvorbereitungen gedauert. Matthias In-Albon: «Die Bautätigkeit ist noch nicht abgeschlossen. Das geplante technische Bürogebäude ist noch im Rohbau. Das Berggasthaus mit dem privaten Lokal für den Club de Luge im ersten Stock wird in einem Jahr eröffnet.»

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