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Mehr Sicherheit für Velofahrer

Der Veloweg Einigen–Spiez bleibt ein Dauerthema. Besonders die Strassenquerung im Spiezmoos bereitet Eltern von Schulkindern und Pendlern Sorgen.

Die «ungemütliche» Strassenquerung für Velos in Spiezmoos, die ersetzt werden soll.
Die «ungemütliche» Strassenquerung für Velos in Spiezmoos, die ersetzt werden soll.
Guido Lauper

«Wir setzen uns ein für einen sicheren Veloweg zwischen Einigen und Spiez», sagen Jule Dermon und Roland Müller, beides Mitglieder der Spiezer Verbindungsgruppe von Pro Velo Region Thun.

Die regelmässige Pendlerin auf zwei Rädern zwischen dem Längmaad und Spiez sowie der Co-Präsident der SP Spiez und GGR-Mitglied halten in der Petition fest: «Die Situation ist für die Velofahrenden – Schulkinder und Pendler – zwischen Einigen und Spiez extrem gefährlich. Wir ersuchen daher Herrn Markus Wyss, Kreis-Oberingenieur, so bald als möglich Massnahmen in die Wege zu leiten, die die Situation entschärfen.» Die von 178 Mitunterzeichnern eingereichte Petition ging als Kopie auch an die Spiezer Gemeindepräsidentin Jolanda Brunner.

Haarsträubende Mutprobe

Für Jule Dermon hatte die Sorge um die gefährliche Situation vor 15 Jahren begonnen. Mit ihrer vielseits unterstützten Intervention erreichte sie den «70er» zwischen Einigen und Spiez. Vor einigen Jahren folgten mit einer Querungshilfe für Velofahrende Entschärfungsmassnahmen im Spiezmoos, die jetzt korrigiert werden sollen. «Die Trennung von motorisiertem und Langsamverkehr kommt beiden Seiten zugute», ist Dermon überzeugt. Deshalb stimmt sie mit Roland Müller überein, der die Verbreiterung des seeseitigen Trottoirs auf den vorhandenen Velostreifen vorschlägt.

Was die Benützung für Velos in beiden Richtungen ermöglichen würde und trotzdem genügend Platz für allfällige Fussgänger liesse. Wie gefährlich die Situation bei der Strassenquerung im Spiezmoos ist, «demonstrierte» unbeabsichtigt eine etwa Zwölfjährige. «Haarscharf» vor dem von Thun her nahenden STI-Bus überquerte sie dessen Fahrbahn. Wer vom Schreck hinterher mehr Herzklopfen hatte, sie oder der Buschauffeur, war nicht zu erfahren. Umso schlimmer die Vorstellung für die unfreiwilligen Zuschauer, was bei irgendeiner Panne am Velo passiert wäre.

«Verbesserungen im Spiezmoos sind in der Planung», teilt Christian Schöni, verantwortlicher Projektleiter Tiefbauamt des Kantons Bern, Oberingenieurkreis I, mit. Schöni ergänzt: «Wir erarbeiten derzeit gemeinsam mit der Fachstelle Langsamverkehr des kantonalen Tiefbauamts und mit Pro Velo Region Thun entsprechende Massnahmen, wie einen durchgehenden Radstreifen; eine Umsetzung kommt frühestens im kommenden Frühjahr zur Ausführung.»

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