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Meister fuhr erneut meisterlich

Bei der 10. Skibock-Schweizer-Meisterschaft kam es dank Simon Meister, Christian Germann und Reto Müller zu einem dreifachen Adelbodner Sieg.

Simon Meister auf seiner Fahrt zum Sieg.
Simon Meister auf seiner Fahrt zum Sieg.
PD/Rob Laan

Eigentlich wollten Simon Meister und sein Teamkollege Christian Germann keine Skibock­rennen mehr bestreiten. Deshalb sind die beiden Adelbodner nach der WM 2013 zurückgetreten. Doch weil die 10. Meisterschaft endlich wieder im Lohnerdorf stattfand, wollten es die beiden Adelbodner Allroundschneesportler noch einmal wissen.

Meister, der als gelernter Metallbauschlosser sich und seinem Teampartner einen konkurrenzfähigen Skibock angefertigt hatte, motzte die beiden Sportgeräte für die Titelkämpfe auf der Tschentenalp auf. Der 28-jährige Patrouilleur im Skigebiet Adelboden-Lenk freut sich, dass seine Konkurrenten Elemente seiner Eigenkonstruktion bereits nachgemacht haben. Auf die Jugendrennskier Elan-Race-Rex unter dem Bock sind die beiden Freunde, weil sie besonders schnell sind, besonders stolz. In Saas-Fee seien sie auf der Teststrecke gar 134 Stundenkilometer schnell gewesen, verriet der Vizewelt­meister 2013.

Kopf-an-Kopf-Rennen

Zu den vier Schnellsten der wie beim Ski-Sprint-Cross durch­geführten Qualifikationsläufe für die Finalheats gehörten erwartungsgemäss auch die beiden Rückkehrer. Einzig der Adel­bodner Reto Müller war da schneller. Im Final setzten sich dann wie erwartet die Routiniers Simon Meister und Christian Germann durch. «Obwohl es schneite, fanden wir auf dem Airboard-Run des rund einen Kilometer langen, kurvenreichen Finalkurses super Verhältnisse vor», lobte der nunmehr zweifache Schweizer Meister. Im schmalen Ziel-S sei es gar zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Chrigel gekommen, freute sich der schnelle Skibockpilot.

«Mit diesem Titel beende ich nun definitiv meine Skibock­karriere. Ich werde, damit er auch einmal Schweizer Meister wird, fortan Coach meines zwei Jahre jüngeren Teamkollegen Chrigel sein.» Christian Germann, ein Simmentaler Reinzüchter und Stierenhalter, freute sich, dass sie sich nach ver­haltenem Start bei der Aus­scheidung im Final klar steigern konnten.

SM-Bronzemedaillengewinner Reto Müller, der 2010 als 10-Jähriger Mini-Schweizer-Meister wurde, bedauerte als Qualifika­tionsschnellster, dass ihm im erstmaligen Crosssystem-Modus letztlich die Erfahrung fehlte. Mit Silvan Pieren bei den Junioren und Levi Oester sowie Simon Inninger bei den Kids gab es zusätzlich für Adelboden zweimal SM-Gold und einmal -Silber zu feiern.

Positive Bilanz

Der Gstaader Fritz Reichenbach von Skibock Schweiz zog als OK-Präsident und Rennleiter folgendes Fazit: «Dank der Tschenten­alpbahn und dem Team sowie den zusätzlichen Helfern konnten wir eine interessante Skibock.ch-Schweizer-Meisterschaft erleben. Die Teilnehmenden hatten trotz Schneefall sichtlich Spass und genossen den Wettkampf.»

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