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Mit der richtigen Infrastruktur zu mehr Mehrtagesgästen

Mit grossem Engagement investiert Werner Schmid in Adelboden. Zahlreiche Betriebe gehören ihm bereits. Woher kommt seine grosse Verbundenheit zum Ort?

Man nennt ihn auch Hotelkönig: Werner Schmid hat viel vor.
Man nennt ihn auch Hotelkönig: Werner Schmid hat viel vor.
Corina Kobi
Das Hotel Bernahof an der Dorfstrasse in Adelboden soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.
Das Hotel Bernahof an der Dorfstrasse in Adelboden soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.
Corina Kobi
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Es ist gerade ein halbes Jahr her, da vermeldete diese Zeitung die Übernahme des Hotels Bären in Adelboden durch Werner Schmid. Über die Kaufmodalitäten war Stillschweigen vereinbart worden, wie es im Dezember 2016 hiess. Die ehemaligen Besitzer des Bären ­sprachen von einer Wunschnachfol­geregelung. Damit gehört dem Unternehmer im Lohnerdorf neben Bernahof und Bernabar, die er 2015 von Thomas Müller übernommen hat, noch der Kiosktreff, das Fondue-/Raclette-Stübli und die Vogellisi Mountain Bar.

Erfolgreich beim Tierbedarf

Doch wer ist der Mann, der so viel in Adelboden investiert hat, und woher kommt seine grosse Verbundenheit mit dem Ort? «Ich komme mit meiner Familie schon über 30 Jahre regelmässig nach Adelboden. Ich liebe die einzigartigen Naturschönheiten und die liebenswürdigen, engagierten Menschen hier im Tal. Seit über 20 Jahren besitze ich auch eine Ferienwohnung auf der Tschentenseite», sagt Werner Schmid, der als «visionärer Unternehmer zur Nummer eins im schweizerischen Tierbedarfgrosshandel» geworden sei, wie es mal in einer offiziellen Mitteilung hiess.

«Mit der damaligen Übernahme vom Dorfkiosk, dem heutigen Kiosktreff, konnte ich vertieften Einblick in die wirtschaftliche Situation eines stark tourismusabhängigen Dorfes und Betriebes erfahren», erklärt Schmid. In Verbindung mit diesem Kioskengagement habe er viele tolle Menschen in Adelboden kennen lernen dürfen. «Dies hat mich ermutigt, gemeinsam mit den Adelbodnern neue Wege für ein wachsendes Tourismusaufkommen im Schwand anzugehen.»

Adelboden-Lenk verfüge seiner Meinung nach über eine «hochmoderne Bahninfrastruktur in einem attraktiven, gut ausgebauten Skigebiet». Um die Wertschöpfung zu er­höhen, sollen vermehrt Mehrtagesgäste ins Dorf kommen. Mit zeitgerechter In­frastruktur verbunden mit attraktiven Unterhaltungsmöglichkeiten soll das gelingen, davon sei er überzeugt, sagt Schmid.

Mit Abendlärm umgehen können

«Unsere Herausforderung liegt nun darin, Touristenbedürfnisse wie Abendunterhaltung im Einklang mit der örtlichen Bevölkerung zu halten. Wenn auch letztlich alle in direkter oder indirekter Art vom Tourismus im Tal leben, so ist es doch nicht eine Selbstverständlichkeit, mit abendlichem Lärm umgehen zu können. Nur mit moderner Infrastruktur, letztlich Neubauprojekten wie dem Bernahof, wird es uns gelingen, den verschiedenen Bedürfnissen bestmöglich gerecht zu werden.»

Dafür will Schmid weiter investieren: Diesen Herbst werde die Renovation des Restaurants Bären angegangen. Eine neue Restauration soll die Gäste fortwährend mit Schweizer Küche erfreuen.

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