Interlaken

Mit nautischem Charme

InterlakenRaiffeisen ist im Interlakner Zentrum angekommen. Die hochwertig eingerichtete Beraterbank an der Marktgasse 17 ist nun geöffnet.

Das Raiffeisen-Team an der Marktgasse Interlaken (v.l.): Sascha Grossniklaus, Andrea Anneler, Leiterin Susanne Bieri und Ryan Rossel.

Das Raiffeisen-Team an der Marktgasse Interlaken (v.l.): Sascha Grossniklaus, Andrea Anneler, Leiterin Susanne Bieri und Ryan Rossel. Bild: Anne-Marie Günter

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«Zum ersten Mal sind wir im Zentrum von Interlaken», sagte Bernhard Nufer, Vorsitzender der Geschäftsleitung Raiffeisen Jungfrau, an der Eröffnung der Geschäftsstelle an der Marktgasse. Raiffeisen hat seit 1999, als sich die Genossenschaften Bönigen und Matten zusammenschlossen, laufend ausgebaut. Seit 2012 ist der Hauptsitz in Interlaken-Ost, und jetzt gibts Raiffeisen also auch im Zentrum. Ein ganz wenig abseits vom Touristenstrom, denn fremde Währungen, ausser dem Euro, lassen sich hier nicht wechseln.

Wie in einer Bank sieht es im Parterre des Ersatzbaus für den ehemaligen Bären auch nicht aus: Man fühlt sich eher in einer gepflegten Wohnlandschaft mit ­futuristisch-nautisch anmutenden Glasfenstern im Innenraum, die Licht in die Beraterzimmer bringen.

Bauliche Herausforderung

«Es war eine Herausforderung, auf der relativ kleinen Grundfläche von rund 110 Quadratmetern eine Bank zu realisieren», sagte der Berner Architekt Tom Ruch, dessen Unternehmen 10.3 auf Innenausbauten spezialisiert ist. Der Zeitdruck war gross, Wände mussten eingezogen, die Aussenglasfronten durch besonderes Glas ersetzt und die hohen Sicherheitsstandards für eine Bank erfüllt werden, die auch Tresorfächer anbietet. Manchmal seien bis zu 30 hauptsächlich einheimische Handwerker an der Arbeit gewesen. Gegen eine Million Franken schätzt Nufer die Aufwendungen für den Ausbau.

Über Mittag geöffnet

Seit heute sind Leiterin Susanne Bieri und ihr Team an der Arbeit und das versuchsweise auch über Mittag. «Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und agieren im Hinblick auf die Zukunft. Die Kundenbedürfnisse ändern sich, auch mit der Digitalisierung, in Richtung Beraterbank», sagte Verwaltungsratspräsident Nils von Allmen. Er verstehe, dass die Schliessung der Filialen in Unterseen und Matten schmerzt. Bargeldlos lässt Raiffeisen Matten und Unterseen aber nicht zurück.» Die Bankomaten bleiben am heutigen Standort stehen», erklärt Nufer. (Berner Oberländer)

Erstellt: 11.12.2017, 12:46 Uhr

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