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Mittwochs gibt es Blumen aus Holland

Seit über zwei Jahrzehnten liefern die Gebrüder Aat und Wout Verboon per Lastwagen frische Blumen und Pflanzen aus Holland direkt nach Interlaken. Ihr allererster Kunde in Interlaken ist die Blumenwerkstatt am Marktplatz.

Ruedi Häfliger ist Art Verboons (rechts) erster Kunde auf dem Bödeli. Immer mittwochs liefert der Holländer frische Blumen.
Ruedi Häfliger ist Art Verboons (rechts) erster Kunde auf dem Bödeli. Immer mittwochs liefert der Holländer frische Blumen.
Hans Heimann

Es war im Jahr 1995, als die Holländer Aat und Wout Verboon aus Leiden ihr Blumenexport­geschäft gründeten. Heute be­liefern die beiden Brüder wöchentlich Hunderte von Blumengeschäften in der Schweiz, ­mehrheitlich in den Kantonen Frei­burg, Waadt, Solothurn, ­Neuenburg und Bern.

Ihr Einkäuferteam ersteigert Blumen und Pflanzen aus aller Welt an der Blumenbörse Flora Holland in Rijnsburg. Direkt nach der Versteigerung am Dienstag verladen Verboons zwischen 1200 und 1500 Kilogramm Blumen.

Von der Börse nach Interlaken

«Die Reise mit unserem modernen Lastwagen, der über einen ­gekühlten Laderaum verfügt und die Schadstoffnorm Euro 6 erfüllt, fahren wir durch Deutschland in die Schweiz. Nach 900 Kilometern treffen wir jeweils am Mittwoch gegen 16 Uhr in Interlaken ein», umschreibt Aat Verboon den Transport.

Auf dem Bödeli beliefert er mehrere Blumengeschäfte. Ihre Firma laufe so gut, dass Wout Verboon seit einigen Jahren mit einem zweiten Lastwagen Kunden im Kanton Solothurn beliefert. Ein dritter Lastwagen bringt montags ausschliesslich Pflanzen in die Schweiz. Daneben führen sie noch einen Webshop mit Blumen aus aller Welt.

Verboons allererster Kunde in Interlaken ist seit 1995 Ruedi ­Häfliger, Geschäftsführer der Blumenwerkstatt am Marktplatz. Auf die Frage, was sich in den vielen Jahren im Blumengeschäft verändert hat, meint Häfliger: «Es hat sich wenig verändert. Klar wurden immer neue Blumen gezüchtet. Auch wechseln die Farben wie bei der Kleidermode oder passen sich den Wohntrends an. Momentan sind die klassischen Frühlingsfarben Gelb und Orange gefragt.»

Aat Verboon, schon wieder bereit für die Abfahrt, fügt an: «Auch Ruedi und ich haben die Farbe geändert, früher waren wir beide schwarz, heute sind wir beide grau.» Er verabschiedet sich bis nächsten Mittwoch von Häfliger, steigt in den Lastwagen und fährt zurück nach Holland.

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