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Neubau mit drei verschiedenen Angeboten

Der Verein Zentrum Artos plant am Lärchenweg einen Neubau mit Tagesstätte, geschützter Wohngruppe und acht Wohnungen mit Dienstleistungen. Das Grundwasser muss abgesenkt werden.

Hier am Lärchenweg in Matten plant das Zentrum Artos einen Neubau mit dreierlei Angeboten.
Hier am Lärchenweg in Matten plant das Zentrum Artos einen Neubau mit dreierlei Angeboten.
Monika Hartig

Im geplanten Neubau am Mattner Lärchenweg will der Verein Zen­trum Artos drei unterschiedliche neue Dienstleistungen anbieten, davon zwei im Erdgeschoss: so etwa eine Abteilung für Bewohner mit besonderen Betreuungs­bedürfnissen, wie etwa Demenzkranke oder Personen, die nicht in einem normalen Heim leben können. Zudem soll dort eine Tagesstätte pflegende Angehörige tageweise entlasten und ihnen Freiräume ermöglichen. «Die Devise heisst morgens bringen, abends abholen», erklärt Zen­trumsleiter Markus Hafner.

Selber wohnen mit Hilfe

Vorgesehen sind zudem acht neue Wohnungen mit Küche, deren Grösse von 45 bis zu 60 Quadratmeter variiert. Das niederschwellige Angebot soll eine Lücke schliessen. Markus Hafner: «Diese Wohnungen sind für Personen konzipiert, die noch selbstständig sind, aber bereits ein gewisses Mass an Unterstützung und Hilfe brauchen.» Einige Leistungen wie etwa das Mittagessen seien im angedachten Tarif von etwa 2500 bis 3000 Franken, der sich an bereits bestehenden Angeboten orientiere, inbegriffen. Pflegeleistungen könnten zusätzlich eingekauft werden, so Hafner.

Insgesamt vermiete man auf dem Artos-Areal mehr als fünfzig Wohnungen, so auch normale Mietwohnungen, deren Preise bei 900 bis 1200 Franken liegen. «Darunter sind auch jüngere Mieter und solche, die keinerlei Leistungen benötigen», informiert Hafner. Hingegen seien Zimmer im Heimbereich des Zentrums Artos erst ab 5000 Franken, plus Pflegekosten, zu haben.

Hoher Grundwasserpegel

Weiter ist der Neubau einer Einstellhalle mit Anbindung an die bestehende Einstellhalle vorge­sehen. Etwas Sorgen macht den Bauherren der mit etwa drei Metern ziemlich hohe Grundwasserpegel des Areals. Dieser muss gemäss Bau- und Gewässerschutzpublikation abgesenkt werden.

«Deshalb wird es eventuell Ende dieses Sommers bis zum Spatenstich. Wir rechnen mit etwa einem Jahr Bauzeit, die Fertigstellung wird frühestens im Dezember 2018 erfolgen», so Markus Hafner. Federführend für das Bauvor­haben ist die Unterseener L2A Architekten AG. Das Projekt liegt noch bis 18. April bei der Gemeinde Matten auf.

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