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Nicht jeder Influencer kriegt den Gratis-Deal

Im Hotel gratis übernachten und dann darüber auf seinen Webprofilen berichten – auch hiesige Anbieter laden vermehrt sogenannte Influencer ein.

Nathalie Günter

Die britische Bloggerin Elle Darby wandte sich Anfang Jahr an einen Hotelbesitzer in Dublin und fragte an, ob sie am Valentinstag mit ihrem Freund gratis übernachten dürfte. Im Gegenzug würde sie ihren Abertausenden von Followern auf den Plattformen Youtube und Instagram von der Übernachtung berichten. Eine Chance für moderne PR oder schlicht ein Witz? Hotelier Paul Stenson fand klare Worte und verurteilte die Anfrage von Darby als mutig, aber ohne viel Selbstrespekt. Für ihn kam ein solcher Deal nicht infrage.

Wie sieht das im Berner Oberland aus? Beim Hotelierverein Berner Oberland sieht man kein Problem mit solchen Angeboten für Influencer (s. Kasten). «Aus meiner Sicht ergibt dies Sinn, sofern sichergestellt ist, dass die ­Influencer auf dem für das jeweilige Hotel relevanten Markt vernetzt sind», so Geschäftsführerin Annette Köchli-Stoffel.

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