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Noch sind Arbeiter die Gäste

Die Totalsanierung des Hotel-Restaurants Burgseeli ist noch in vollem Gange. Am 16. Dezember werden die ersten Gäste erwartet. Doch bereits heute ist die Vorfreude beim Präsidenten der Burgergemeinde, Fritz Nufer, gross.

Fritz Nufer, Präsident der Burgergemeinde Ringgenberg-Goldswil, gestern vor dem Hotel-Restaurant Burgseeli. Dieses sieht derzeit für Hotel- und Restaurantgäste noch wenig einladend aus – mit gutem Grund.
Fritz Nufer, Präsident der Burgergemeinde Ringgenberg-Goldswil, gestern vor dem Hotel-Restaurant Burgseeli. Dieses sieht derzeit für Hotel- und Restaurantgäste noch wenig einladend aus – mit gutem Grund.
Hans Urfer

Ein mit Autos von Handwerkern voll besetzter Parkplatz und mehrere Arbeitsgeräte vor, neben und im Chaletgebäude an der Hauptstrasse zwischen Goldswil und Ringgenberg: Diese Szenerie trifft an, wer in diesen Tagen am Hotel-Restaurant Burgseeli vorbeifährt.

«Wir sind im Zeitplan, und der Eröffnung am 16. Dezember steht nichts im Weg», sagt Fritz Nufer. Dieser ist Präsident der Burgergemeinde Ringgenberg-Goldswil, welche Eigentümerin des Hotel-Restaurants ist.

Dezember 2016: Ja zum Kauf

Die Burger lassen die Bevölkerung am kommenden Samstag ein erstes Mal hinter die Kulissen der «Gastro-Baustelle» im Dorf blicken. Wenn das Restaurant mit dem neuen Namen Restaurant Q am 16. Dezember erstmals die Türen öffnet, wird es ein Jahr her sein, dass die Burgerversammlung dem Kredit von 1,25 Millionen Franken für dessen Kauf zugestimmt hat.

Burger zahlen 2,32 Millionen

An der gleichen Versammlung wurden zudem 400'000 Franken für den Umbau und die Sanierung bewilligt. «Von dieser Summe sind wir zuerst ausgegangen, haben dann aber nach einem genaueren Gebäudecheck feststellen müssen, dass eine Totalsanierung unumgänglich ist und folglich Mehrkosten entstehen», sagte Fritz Nufer.

Konsequenz sei dann gewesen, dass an der Burgerversammlung im vergangenen August 140'000 Franken für Sofortmassnahmen und ein Nachkredit von 530'000 Franken beantragt werden mussten. Auch diese Beiträge winkte die Burgerversammlung durch.

Unter dem Strich kommen Kauf und Totalumbau des Burgseeli auf 2,32 Millionen Franken zu stehen. «Ich denke, das ist gut investiertes Geld, wir konnten mit dem Kauf verhindern, dass der Betrieb in ausländische Hände gerät. Schliesslich ist ein solches Restaurant an dieser Lage ein Glücksfall für die Gemeinde», sagt Nufer. Insgesamt finden im Hotel-Restaurant inklusive Saal und Terrasse insgesamt rund 240 Gäste Platz.

Auf dem Schiff tätig

Der Präsident der Burger macht keinen Hehl daraus, dass er grosse Stücke auf den Pächter des Burgseeli, Peter Schenkel, hält. Der neue Wirt wohnt in Goldswil und ist seit 20 Jahren für die Restauration auf den Brienzersee-Schiffen verantwortlich. Einen Namen hat er sich mit seinem Restaurationsbetrieb Gastro-Lac auf einem Kursschiff an der Ost-Ländte in Interlaken gemacht. Die Ringgenberger Burger haben mit Schenkel einen dreijährigen Pachtvertrag mit Verlängerung abgeschlossen.

Die neun sanierten Doppelzimmer werden ab 1. Januar 2018 zur Verfügung stehen.

Tag der offenen Baustelle:Die Burgergemeinde Ringgenberg-Goldswil lädt für kommenden Samstag (11 bis 16 Uhr) die Bevölkerung ein, einen Blick hinter die Kulissen des Hotel-Restaurants Burgseeli zu werfen. Ein Imbiss wird offeriert.

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