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Oliver Zurbrügg klar der Schnellste

Nichts Neues am Inferno-Nachtlanglauf in Mürren: Oliver Zurbrügg und Judith Graf siegen.

Infernalischer Langlauf im Dorf: Von harmonischem Gleiten keine Spur, am Palace-Stutz sind Kraft und Schlittschuhschritte gefragt.
Infernalischer Langlauf im Dorf: Von harmonischem Gleiten keine Spur, am Palace-Stutz sind Kraft und Schlittschuhschritte gefragt.
Ueli Flück

Am Inferno-Rennen ist vieles anders als an andern skisportlichen Wettkämpfen. So führt die Langlaufstrecke mitten durchs Dorf, was im Bergdorf Mürren nicht heisst, dass es ausschliesslich «äbeswägs geid». Es gibt eine schwierige Abfahrt, drei Buckel mitten auf der Loipe (fast wie in der Abfahrt von Val Gardena) und einen stotzigen Stutz zu meistern. Drei Runden à 1370 Meter sind zurückzulegen.

Die Vorjahressieger waren gestern Mittwochabend wieder die Schnellsten. Oliver Zurbrügg, der in Wilderswil wohnende Lauterbrunner, lief mit 10:48,58 eine klare Tagesbestzeit. Und wie 2018 war Patrick Zürcher (Oey) mit rund einer halben Minute Rückstand der Zweitschnellste.

Der Grindelwalder Werner Kaufmann, der schnellste Senior I, lief die drittbeste Zeit. Judith Zurbuchen vom SC Matten (Kat. Damen II) war schneller als alle Damen I und lief klare Tagesbestzeit. Sie war über eine Minute schneller im Ziel als die 19 Jahre jüngere Beatrice Mayer aus Deutschland. Die drittschnellste Zeit lief Manuela Kaufmann aus Interlaken. Ein grosser Kämpfer ist der Wilderswiler Chrigel Fuhrer, trotz eines Sturzes war er der schnellste Senior II.

Und da wäre noch der 61-jährige Klaus Zürn aus Buchenberg (D), der heuer ein Jubiläum feiert: Er ist zum 40. Mal am Inferno dabei und lief die zweitbeste Zeit in der Kategorie Gentlemen. In dieser startete auch der Mattner Gemeindepräsident Peter Aeschimann (6.). Der Langlauf zählt zusammen mit dem Riesenslalom von heute Donnerstag und der Abfahrt vom Samstag zur Inferno-Super-Kombination.

Rangliste: www.inferno-muerren.ch

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