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Perfektes Wetter und eine Portion Nostalgie am Snowpenair

Das bereits 22. Snowpenair lockte am Samstag Tausende von Besucherinnen und Besuchern auf die Kleine Scheidegg – nicht zuletzt wegen des guten Wetters.

Einzigartige Kulisse: Das 23. und zweitletzte Snowpenair auf der Kleinen Scheidegg.
Einzigartige Kulisse: Das 23. und zweitletzte Snowpenair auf der Kleinen Scheidegg.
Irina Eftimie
Snowpenair-Heimspiel für den Oberländer Ritschi.
Snowpenair-Heimspiel für den Oberländer Ritschi.
Irina Eftimie
Diana Mollet, Sue Lätt und Sarah Signorini machen einen Mädelstag und geniessen ihren Kurzurlaub vom “Mamisein”.
Diana Mollet, Sue Lätt und Sarah Signorini machen einen Mädelstag und geniessen ihren Kurzurlaub vom “Mamisein”.
Irina Eftimie
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Mit einem eher ruhigen Publikum, viel Sonne und einem sehr breit gefächerten Line-up ging das zweitletzte Snowpenair auf der Kleinen Scheidegg am Samstag in die Geschichte ein. «Am Donnerstag hatten wir hier noch über 80 Zentimeter Schnee», sagte Urs Kessler, CEO der Jungfraubahnen, am Samstag.

«Es wurde eine Riesenarbeit geleistet. All die Leute, die heute hier arbeiten, haben dazu beigetragen, dass wir das Snowpenair durchführen können. Wenn man gesehen hat, wie es am Donnerstag hier ausgesehen hat, hätte man sich gar nicht vorstellen können, dass in zwei Tagen ein Open Air stattfinden sollte.»

Mit Headliner James Morrison, DJ Antoine, Ritschi und dem letzten Konzert von Krokus war auch bei diesem Snowpenair wieder für jeden musikalischen Geschmack etwas dabei, und so wird es noch einigen Besucherinnen und Besuchern lange in Erinnerung bleiben.

Abschied von Krokus

Trotz des breiten Angebotes an Musikrichtungen waren nicht alle Besucherinnen und Besucher komplett davon überzeugt. «Das Snowpenair hatte auch schon bessere Line-ups», fand Anna Pache aus Thun. «Es gäbe so viele junge und bekannte Schweizer Bands, die wahrscheinlich auch mehr Leute hergelockt hätten als zum Beispiel Ritschi. Dafür war DJ Antoine sehr gut, und das Konzert von Krokus war natürlich richtig cool.»

Das letzte Konzert der Schweizer Rocker weckte auch bei vielen anderen Besucherinnen und Besuchern die Nostalgie, und für einige war es sogar einer der Hauptgründe, auf die Kleine Scheidegg zu kommen. «Wir wollten unbedingt das Abschiedskonzert von Krokus sehen. Schade, war es das letzte», meinte Daniela Salzmann, die mit einer grossen Gruppe von Freunden aus Oberdiessbach und Linden angereist war.

Auch Headliner James Morrison wagte am Snowpenair einen grossen Schritt, der aber nicht über seine Karriere entschied, sondern eher eine sportliche Herausforderung war: Nach seinem Konzert fuhr der Brite nämlich mit seinem Snowboard gemeinsam mit zwei Bandkollegen noch über die Lauberhornstrecke. «Ich habe den Lauberhornlift nach dem Snowpenair erst ein Mal noch eingeschaltet. Und das war für Bryan Adams», sagte Urs Kessler.

Die einzigartige Kulisse des Snowpenair wurde nicht nur von James Morrison sehr genossen, sondern war natürlich auch dieses Jahr wieder ein besonderes Highlight für die Besucherinnen und Besucher. «Ich habe von diesem Open Air gelesen und habe meinem Partner mit den Tickets ein Ostergeschenk gemacht», sagt Margrit Jaggi aus Solothurn. «Wir sind jetzt zum ersten Mal hier, und diese Kulisse ist einfach fantastisch.»

Glücklicherweise spielte am Samstag auch das Wetter perfekt mit. Trotz nur drei Grad über null schien die Sonne so stark, dass es sich einige Besucherinnen und Besucher sogar im T-Shirt gemütlich machten. «Ich bin jetzt schon zum dritten Mal mit meiner Frau hier, und es ist so schön, dass auch das Wetter stimmt. Wir waren nämlich auch schon hier, als man die Bühne kaum sehen konnte wegen des schlechten Wetters», sagt Daniel Ritter aus Bassersdorf.

Ein Versprechen für 2020

Während das zweitletzte Snowpenair nur ein mässiger Erfolg war, verspricht sich Urs Kessler vom letzten Open Air auf der Kleinen Scheidegg umso mehr. «Wir haben vor einiger Zeit eine Facebook-Umfrage zu den beliebtesten Bands unserer Fans gemacht. Die Band, die am meisten Stimmen bekommen hat, konnten wir nun für das letzte Snowpenair buchen», sagt der Jungfraubahnen-CEO.

Leider könne er aber erst am 1. September dieses Jahres bekannt geben, um welche Band es sich dabei handle. «Ich kann aber versprechen, dass am 5. April 2020 hier etwas passieren wird, das es so noch nie gegeben hat», sagt Urs Kessler. «Da wird der Eiger voll im Takt rocken, und wir wer-den alles daransetzen, mit dem 23. Snowpenair einen krönenden Abschluss zu bieten.»

Das 23. und zugleich letzte Snowpenair wird am 4. und 5. April 2020 auf der Kleinen Scheidegg stattfinden.

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