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Petition gegen Hängebrücke lanciert

Der Widerstand gegen die geplante Hänge­brücke über den Riderbach in Oberhofen formiert sich. Nun ist eine ­Petition lanciert worden.

Die geplante Hängebrücke, welche eine Länge von 180 Metern haben soll, ist umstritten.
Die geplante Hängebrücke, welche eine Länge von 180 Metern haben soll, ist umstritten.

Dass die geplante Hängebrücke über den Riderbach in Oberhofen nicht allen gefällt, ist nicht neu: Elf Einsprachen und drei Rechtsverwahrungen gingen gegen das Projekt der Baufirma Frutiger AG ein. Zu den Einsprechern gehören auch Pro Natura und die Stiftung Landschaftsschutz. Die Frutiger AG möchte ihrer Heimatgemeinde die rund 180 Meter lange Hängebrücke aus Anlass des 150-Jahr-Firmenjubiläums schenken.

Nun formiert sich der Widerstand gegen das Bauwerk: So wurde die IG Balmschlucht Oberhofen ins Leben ­gerufen, welche eine Onlinepetition lanciert hat. In der IG wirkt unter ­anderen Verena Wagner mit, Umweltschützerin und Präsidentin von pro Natura Bern.

Die IG verlangt, dass sowohl die Burgergemeinde als auch die Einwohnergemeinde das Geschenk nicht annehmen. «Die Balmschlucht muss unbeeinträchtigt bleiben», schreibt die IG in einer Medienmitteilung. Das vermeintliche Geschenk diene vor allem dem Verein Panorama-Rundweg Thunersee und nicht der Oberhofner Bevölkerung.

An der Gemeindeversammlung von nächstem Montag, 3. September, um 20 Uhr in der Riderbachhalle, wollen sowohl der Gemeinderat als auch Luc Frutiger von der Frutiger AG über das weitere Vorgehen informieren.

(rop)

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