Spiez

Platz für alle guten Berufsleute

Spiez«Mein Beruf in Zu­kunft – gibt es den noch?» lautete das Thema der 17. Spiezer Sternstunde des Kaufmännischen Verbandes, die im Hotel Eden stattfand.

Spannungsfeld Digitalisierung in der Arbeitswelt: Einige Berufe werden in Zukunft verschwinden.

Spannungsfeld Digitalisierung in der Arbeitswelt: Einige Berufe werden in Zukunft verschwinden. Bild: Fotolia

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Die digitale Revolution ist in al­ler Munde, Berufsbilder werden sich in den nächsten Jahren massiv verändern, Liebgewonnenes wird verschwinden. Gemäss den Studien des Kaufmännischen Verbands werden Stellen verschwinden, andere werden ausgelagert, nach Polen, Indien, China.

Die Diskussionsteilnehmer im Hotel Eden in Spiez stamm­ten aus der Region: André Lengen, Vizepräsident Gewerbeverein Thuner KMU, Jolanda Brunner, Gemeindepräsidentin Spiez, Bruno Carizzoni, Vizedirektor Hotelfachschule Thun, sowie Patrick Balmer, Präsident Gewerbeverband Spiez. Moderiert wurde die Diskussion von Marco Oswald, Inhaber der Agentur Textcube.

Die Teilnehmer gingen das Thema entspannter an. Spezialisierte KMU und der Detailhandel sind nach ihrer Meinung weniger stark von der Digitalisierung ­betroffen. Wohl können Putz­roboter in einem Hotel einfache Arbeiten übernehmen, oder die Gemeinde Spiez entwickelt Handy-Apps. Eine Autoreparatur ist aber immer etwas Einmaliges, und im Restaurant wollen die Kunden persönlich betreut werden. Die Schweizer Wirtschaft findet in Krisen immer wieder Lösungen und behauptet sich auch international.

Junge Arbeitnehmer bilden sich laufend weiter, sie verändern sich mit ihrem Beruf. An den World Skills in Abu Dhabi haben die jungen Schweizer Berufsleute so viele Medaillen geholt wie noch nie, die Schweiz wurde hinter China Vizeweltmeister und mit grossem Abstand auch Europameister.

Der Abend klang aus mit einigen Musikstücken des Ensembles Chorinho der Musikschule der Region Thun und angeregten Gesprächen am Apéro. (pd)

Erstellt: 14.11.2017, 13:35 Uhr

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