Interlaken

Raiffeisen-Fusion jetzt früher als geplant

InterlakenDie beiden Raiffeisenbanken Jungfrau und Lütschinentäler wollen 2019 zusammengehen. Geplant war die Fusion erst 2020. Sie wurde nun durch einen Abgang im Personal beschleunigt.

Der Name Raiffeisen Jungfrau soll auch nach der Fusion nicht ändern.

Der Name Raiffeisen Jungfrau soll auch nach der Fusion nicht ändern. Bild: zvg

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An der Generalversammlung im April hiess es noch, die Verwaltungsräte und die Geschäftsleitungen planten eine Fusion der Raiffeisenbank Jungfrau mit Sitz in Interlaken mit der Raiffeisenbank Lütschinentäler auf das Jahr 2020. Nun hat bei der kleineren Bank Lütschinentäler eine Mitarbeiterin gekündigt.

Der Personalbestand wäre von zehn auf nur noch neun Mitarbeiter gesunken – zu wenig, um alle Anforderungen an eine Bank korrekt abzudecken. So haben die Verantwortlichen entschieden, die beiden Banken bereits per 1. Januar 2019 zu fusionieren. Sie haben dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet, die Genossenschafter werden an der Generalversammlung die Fusion noch genehmigen müssen.

Trotz des Zusammengehens sollen alle Mitarbeiter bleiben können, es ist auch nicht geplant, Filialen zu schliessen. «Kundennähe ist eine Stärke der Raiffeisenbanken. Wir versprechen uns natürlich einen verstärkten Wissensaustausch, und die Grösse der Bank erlaubt eine noch individuellere Entwicklung jedes Mitarbeitenden», sagte Bernhard Nufer, Vorsitzender der Bankleitung in Interlaken.

Im Zentrum der Überlegungen für eine Fusion stand der grösstmögliche Nutzen für die Mitglieder und Kunden. Gefragt sind heute vor allem Beratungen zu Finanzverwaltung, Vorsorge und Pensionsplanung. Diese sollen weiterhin an den verschiedenen Standorten (Beatenberg, Bönigen, Grindelwald, Habkern, Interlaken Hauptsitz, Interlaken Marktplatz, Iseltwald, Lauterbrunnen, Niederried, Ringgenberg, Wengen und Wilderswil) erbracht werden.

Name Jungfrau bleibt

Die neue Bank wird den Namen Raiffeisenbank Jungfrau tragen, der Hauptsitz wird in Interlaken sein. Nils von Allmen bleibt Verwaltungsratspräsident und Bernhard Nufer Vorsitzender der Bankleitung. Beat Bucher, bisher Bankleiter von Raiffeisen Lütschinentäler, wird bis zu seiner Pensionierung 2020 Mitglied der Bankleitung in der fusionierten Bank.

Das Zusammengehen der beiden Institute führt zu einer Raiffeisenbank mit über 16'500 Mitgliedern und einer Bilanzsumme von rund 1,82 Milliarden Franken. Sie beschäftigt achtzig Mitarbeiter, die sich 65 Vollzeitstellen teilen. Sie ist damit die grösste Raiffeisenbank im Kanton Bern. (Berner Oberländer)

Erstellt: 12.09.2018, 16:24 Uhr

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