Reisacher folgt auf Stähli

Brienz

An der Jahresversammlung der Stiftung zur Sammlung und Ausstellung von Holzschnitzereien in Brienz wurde Anton Reisacher in das Präsidialamt gewählt. Er übernimmt von Martin Stähli.

Der scheidende Präsident der Stiftung zur Sammlung und Ausstellung von Holzschnitzereien, Martin Stähli (l.), und Nachfolger Anton Reisacher.<p class='credit'>(Bild: zvg)</p>

Der scheidende Präsident der Stiftung zur Sammlung und Ausstellung von Holzschnitzereien, Martin Stähli (l.), und Nachfolger Anton Reisacher.

(Bild: zvg)

Die Stiftung zur Sammlung und Ausstellung von Holzschnitze­reien in Brienz hat einen neuen Präsidenten: Anton Reisacher, der Sammlungskurator im Freilichtmuseum Ballenberg, wurde an der ordentlichen Stiftungsversammlung einstimmig gewählt. Wie die Stiftung mitteilt, übernimmt er das Amt von Martin Stähli, welcher der Stiftung sieben Jahre vorstand.

Betrieb bis 2020 gesichert

«Unter Stählis Leitung wurden die Finanzen der Stiftung konsolidiert, sechs gut besuchte Ausstellungen durchgeführt, und sein letztes grosses Verdienst ist die Leistungsvereinbarung mit Kanton und Gemeinden für das Schweizer Holzbildhauerei-Museum», heisst es im Communiqué. Diese Vereinbarung sichert unter anderem den Betrieb der kulturellen Institution für die Jahre 2017 bis 2020.

Neben dem Präsidenten wurden mit Heinz Linder, Christian Blatter und Antoine Schaller drei weitere neue Mitglieder in den Stiftungsrat gewählt. Hans Lüthi, Xaver Pfyl, Peter Huggler, Paul Fuchs und Urs-Peter Frutschi verlassen den Stiftungsrat.

Neue Ausstellung «Holzspiel»

Für das laufende Jahr plant die Stiftung eine neue Ausstellung im Schweizer Holzbildhauerei-Museum: Sie trägt den Titel «Holzspiel – Holzspielzeug zum Anfassen und Staunen» und gibt Einblick in die Produktion von Holzspielzeug gestern und heute. «Fantasievolle Entwürfe und Spielzeugklassiker werden im Museum gezeigt, und die Besucher werden eingeladen, mitzuspielen», wirbt die Stiftung. Die Ausstellung läuft vom 22. Mai bis und mit 26. November 2017. Wie informiert wird, seien zahlreiche einheimische wie nationale Leihgeber daran beteiligt.

pd/BO

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