Rennorganisatoren nicht entspannt, aber zuversichtlich

Sowohl im Lohnerdorf als auch am Lauberhorn geben sich die Organisatoren des Weltcups Adelboden optimistisch, was die Schneeverhältnisse angeht.

Die Adelbodner Weltcup-Rennen finden am 11. und 12. Januar 2020 statt.

Die Adelbodner Weltcup-Rennen finden am 11. und 12. Januar 2020 statt.

(Bild: Christian Pfander)

Bruno Petroni

Nein, so richtig entspannt ist er nicht, der Urs Näpflin. «Aber zuversichtlich», sagt der OK-Chef des legendären Lauberhornrennens, das in in zweieinhalb Wochen zum 90. Mal ausgetragen wird: «In der Tat verfügen wir nicht über riesige Schneereserven, doch zwei kalte Nächte übers Wochenende ermöglichten eine intensive technische Beschneiung, sodass wir heute bestimmt eine wesentlich bessere Schneesituation haben als noch zu Weihnachten, und die Schneekontrolle des Internationalen Skiverbands vom 3. Januar überstehen sollten.»

Urs Näpflin stellt fest, dass die Sturzräumenicht mit den Mengen Schnee bedeckt seien wie man dies gerne hätte. «Dies werden wir aber allenfalls mit zusätzlichen Absicherungen und Auffangnetzen kompensieren.» Etwas Sorge machen Näpflin die für die nächsten drei Tage wärmeren Temperaturen; man hofft auf baldige kältere Tage. Vor allem der untere Teil und der Slalomhang bräuchten schon noch etwas Unterstützung von Petrus.

«Immerhin sind die Rennen des in der Vorwoche des Weltcups geplanten Europacups bereits bestätigt», sagt Urs Näpflin. Die gesamte 4,5 Kilometer lange Abfahrtsstrecke von der Lauberhornschulter bis ins Ziel in Innerwengen ist übrigens zurzeit für die Skifahrer öffentlich befahrbar.

Am 17. Januar soll am Lauberhorn die alpine Weltcupkombination ausgetragen werden, am Tag darauf die 90. Lauberhornabfahrt und am Sonntag der Slalom.

Fast bereit für Kontrolle

15 Kilometer Luftlinie weiter östlich finden bereits eine Woche vor dem Lauberhorn die 64. Weltcuprennen von Adelboden statt. Rennleiter Hans Pieren hat ein gutes Gefühl: «Wir konnten nun zwei Nächte gut beschneien, was dem unteren Teil sehr guttat, wo wir noch Schneemangel hatten. Jetzt sieht es gut aus.»

Die Rennpiste ist seit vier Tagen für die Wintersportler offen, was bei diesen laut Pieren auf einige Begeisterung stösst. Nachts sei jeweils Frost angesagt, sodass die Unterlage tagsüber nicht weich werden sollte. Die Schneekontrolle durch den Internationalen Skiverband (FIS) ist am Chuenisbärgli für den 2. Januar vorgesehen. Am 11. Januar findet der Riesenslalom statt, und am Folgetag der Slalom.

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