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Sattlerin mit Leidenschaft

Cecile Kämpf stellt mit Leidenschaft Gurte, Zaumzeuge, Glockenriemen, Handtaschen oder Serviceportemonnaie-Halter und auch Steckenpferde für Kinder her. Ein halbes Jahr nach Geschäftseröffnung zieht sie eine positive Bilanz.

Cecile Kämpf am Nährössli. Oben rechts: Ahle, Locheisen, Halbmond und Zirkel sind die wichtigsten Werkzeuge in der Sattlerei.
Cecile Kämpf am Nährössli. Oben rechts: Ahle, Locheisen, Halbmond und Zirkel sind die wichtigsten Werkzeuge in der Sattlerei.
Monika Oswald

Sie hat sich gut eingelebt in ihrem Geschäft: Im April eröffnete Cecile Kämpf in Erlenbach ein Sattler-Stübli. Dieses Atelier überzeugt durch die professionelle Einrichtung.

Die Lehre zur Sattlerin absolvierte Cecile Kämpf in Wynigen im Emmental bei der Traditionsfirma Friedli, wo sie auch sieben Jahre arbeitete. Ihr Lehrmeister war Gewerbeschullehrer, und der Senior sei sehr skeptisch gewesen, dass eine Frau diesen Beruf habe erlernen wollen: «Aber in der Gewerbeschule waren wir aus der gesamten Deutschschweiz sieben Frauen und nur ein Mann», betont Cecile Kämpf. «Die Zeiten haben sich also geändert, und Sattler ist nicht länger ein Männerberuf.»

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