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Schulhausneubau schreitet voran

Trotz Wintereinbruch konnte beim Schulhausneubau ein wichtiger Meilenstein erreicht werden: Der Rohbau steht, das Dach ist fast fertig gedeckt.

Der Richtbaum auf dem Schulhausneubau Bönigen steht; der Bau schreitet zügig voran.
Der Richtbaum auf dem Schulhausneubau Bönigen steht; der Bau schreitet zügig voran.
Monika Hartig

«Im Namen der Bauherrschaft danke ich Ihnen herzlich, dass Sie trotz Wintereinbruch – kälteresistent und wetterfest auf dem Dach – mitgeholfen haben, diesen Meilenstein zu erreichen», sagte Gemeinderat Roland Oppliger. Der Verantwortliche für den Schulhausneubau Bönigen hatte die Bauleute am Freitag zum Apéro riche im Schulhaus 23 eingeladen. Zuvor hatte Oppliger die Medien durch die grosszügigen, hellen Räume des Rohbaus geführt.

Dort werden Holz, Glas und Mauerwerk dominieren. «Es soll nicht alles Beton sein. Wir haben lange dafür gekämpft, dass es hell, heimelig und ländlich wird», so Gemeindepräsident Herbert Seiler. In riesigen Lernland­schaften mit Glaswänden und neuem Mobiliar werden etwa 80 Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe nach neuesten Lernmethoden unterrichtet werden.

Wetterglück während Bauzeit

Roland Oppliger informierte über die Baufortschritte: «Die Rohbauarbeiten des Baumeisters sind fertiggestellt. Wir hatten Glück mit dem Wetter, die Bausteine wurden nie nass.» Nun können der Zugangsbereich mit Rampe, die Treppe und die Stützmauern erstellt, die Lichtschächte montiert und diverse Maurerarbeiten im Innenbereich erledigt werden.

Das Dach sei, trotz Kälte und Schnee, im Terminplan. Die Fenster werden derzeit produziert und sollten ab 1. Februar montiert werden können. In den nächsten Tagen sollen die Ausschreibungen für den Innenausbau eintreffen und vergeben werden. «Die Kälte macht uns derzeit etwas Sorgen. Das Baugerüst wird nun mit einer Folie eingedeckt, damit das Gebäude mit einer provisorischen Heizung beheizt werden kann», so Oppliger weiter.

Sobald die Fenster montiert sind, können auch die Innenräume beheizt, das Austrocknen beschleunigt und dann der Innenausbau begonnen werden. Der federführende Architekt ­Patrick Gurtner informierte zur Fassade: «Das Gebäude wird eingepackt mit Dämmung und verputzt in einem Grau oder Braunton, damit es mit der Umgebung farblich harmoniert.»

Etwas Verzug im Zeitplan

«Wir sind immer noch etwa eine Woche im Verzug, bedingt durch das Grundwasser zu Beginn der Bauarbeiten», so Oppliger. Trotzdem sei man sehr zuversichtlich, das neue Schuljahr termingerecht im Erweiterungsbau starten zu können. Auch betreffend der Kosten gehe alles nach Plan. Die Planungsarbeiten für die Anpassungen im Schulhaus 23 laufen auf Hochtouren. Dort will man pünktlich zum Ferienbeginn im Juli 2017 mit den Bauarbeiten beginnen.

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