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Schulsozialarbeit ist ein Schwerpunkt

Die Einführung der Schulsozialarbeit ist Thema an der Gemeindeversammlung.

In Zweisimmen wird über die definitive Einführung der Schulsozialarbeit an der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember abgestimmt.
In Zweisimmen wird über die definitive Einführung der Schulsozialarbeit an der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember abgestimmt.
Markus Hubacher

Landauf, landab ist oder wird in den Gemeinden die Schulsozialarbeit zum Thema. Noch läuft in Zweisimmen bis Ende des Schuljahres die dreijährige Pilotphase. Die Fallzahlen für Einzelfallhilfen haben sich fast verdoppelt.

Als ausgebildete Sozialhelferin hat Monika Guillaume den Versuch zur Einführung der Sozialhilfearbeit mit einem Teilzeitpensum betreut und durchgeführt. Zu den Problemen gehört Mobbing zwischen Schülern aller Altersstufen wie auch im Klassenverband. Ebenso sind schwierige Familienverhältnisse für Kinder belastend und führen zu Lernschwierigkeiten.

Von Angebot überzeugt

Eltern und Kinder wie auch Lehrer und die Schulleitung sind überzeugt vom Angebot. Claudia Gautschi, SP-Gemeinderätin mit dem Bereich Bildung, ergänzte: «Auch anfängliche Gegner machten mittlerweile selber Gebrauch von der Institution. Die Fallhilfen sind unterschiedlich und brauchen oft mehrere Sitzungen, um den berüchtigten Knopf zu lösen.»

Durch den unterstützenden Einsatz der Schulsozialarbeit kommt Ruhe in die Klassen, und die Lehrkräfte können gezielter und qualitätsverbessernd unterrichten. Mit der definitiven Einführung im August 2020 wird in Zweisimmen für die Schulsozialarbeit das Ressort Gesundheit und Soziales zuständig sein.

Problematik erkannt

Von den vier Ortsparteien FDP, SVP, BDP und SP wird die definitive Einführung der Schulsozialarbeit an der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember befürwortet und unterstützt.

Grossrätin Anne Speiser (SVP): «Ich werde keine Opposition machen. Meine Bedenken sind die zusätzlichen Stellen mit neuen Funktionen und die damit verbundenen Mehrkosten für Kanton und Gemeinde. Dazu kommt, dass durch die Betreuung der Schnittstellen zwischen dem Schulsozialdienst und den bestehenden vielfältigen Anlaufstellen viel Zeit beansprucht wird.»

René Jaggi (BDP) meinte auf Anfrage: «Es ist der Lauf der Zeit – doch die Schulsozialarbeit lohnt sich auch im Hinblick auf die verschiedenen Kulturkreise. Mit der Einführung ist ausserdem die Zusammenarbeit mit Saanen anzustreben.»

Trottoir- und Brückenbau

Nebst anderem liegen der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember zwei Kreditbegehren vor. Zum einen 245'000 Franken zur Realisierung der Einmündung Steineggstrasse in die Kantonsstrasse. Die Ausführung ist 2020 vorgesehen mit der durch den Kanton geplanten Erneuerung der Fussgängerverbindung entlang der Kantonsstrasse nach Mannried und Steinegg.

Eine weitere Kreditvorlage von 375'000 Franken steht für den Neubau der Ey-Brücke, Mannried, an. In Absprache mit der Denkmalpflege und dem Heimatschutz kann die rostanfällige Brücke ersetzt werden.

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