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Schutzengel für Pilot und Brauerei

Die Rugenbräu AG feierte am Montag einen doppelten Schutzengeleinsatz: Beim Absturz einer Venom vor fünfzig Jahren überlebte der Pilot, und in der Brauerei gabs nur Sachschaden.

Absturzpilot Rolf Schneeberger, Pilot-Musiker Ruedi von Gunten und Bruno Hofweber, Delegierter Verwaltungsrat Rugenbräu AG, im Hintergrund der Betonturm. Das Loch von 1965 (oben rechts) wurde nachgemalt.
Absturzpilot Rolf Schneeberger, Pilot-Musiker Ruedi von Gunten und Bruno Hofweber, Delegierter Verwaltungsrat Rugenbräu AG, im Hintergrund der Betonturm. Das Loch von 1965 (oben rechts) wurde nachgemalt.
Anne-Marie Günter

«Salto» hiess die Übung am 14. September 1965. Es galt, die feindliche Flugabwehr mit Steilflug und halber Rolle auszubooten. Je zwei Venoms stiegen mit Volllast – was nach späteren Erkenntnissen für Interlakner Militärflugplatz-Verhältnisse zu viel war – Richtung Rugenlücke auf.

Die Venom von «Uno Sohn» Rolf Schneeberger, damals Feldweibel, flog auf der Kurveninnenseite und schaffte es nicht. Doppelpatrouillenführer Uno Jürg Pfaehler sah, wie er wegkippte. Schneeberger stieg per Schleudersitz aus. Weil er vom Hang weg hinauskatapultiert wurde, konnte der Fallschirm seine Wirkung entfalten.

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