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Schweizer Sieg am Lauberhorn

Fünf Schweizer klassierten sich in der Europacup-Abfahrt in Wengen in den Top Ten. Stefan Rogentin war der Schnellste.

Der Oberländer Lars Rösti (l.) und der spätere Sieger der Europacup-Abfahrt am Lauberhorn, Stefan Rogentin, warten auf ihren Start.
Der Oberländer Lars Rösti (l.) und der spätere Sieger der Europacup-Abfahrt am Lauberhorn, Stefan Rogentin, warten auf ihren Start.
Ueli Flück

Der 26-jährige Stefan Rogentin führte eine starke Swiss-Ski-Mannschaft an. Er siegte mit 21 Hunderstelsekunden Vorsprung auf den Franzosen Valentin Giraud Moine. Das Podest komplettierte der Schweizer Ralph Weber (0,24 Sekunden zurück). Mit Gilles Roulin (5.) und Arnaud Bois­set (7.) schafften es zwei weitere Schweizer unter die zehn Besten. Lars Rösti (St. Stephan) war mit Rang 16 der deutlich bessere der zwei gestarteten Berner Oberländer. Marco Kohler (Hausen) musste sich mit Rang 51 begnügen.

Knappe Abstände

Die Bedingungen auf der verkürzten Lauberhornabfahrt – Start: Lauberhornschulter; Ziel: Wasserstation) waren perfekt. Und das Rennen verlief äusserst spannend. Nicht weniger als elf Fahrer klassierten sich innerhalb einer Sekunde. Am schnellsten meisterte Stefan Rogentin die 2,3 Kilometer lange Strecke mit einer Höhendifferenz von 550 Metern. Er war nach 1 Minute und 26,56 Sekunden am Ziel. Der 26-Jährige ist Mitglied des Skiclubs Lenzerheide-Valbella und als Botschafter von Arosa-Lenzerheide unterwegs. Er hat seine Skifahrerkarriere mit Stöckli-Skiern aufgebaut und inzwischen zu Fischer gewechselt. Kürzlich belegte er Rang 14 in der alpinen Kombination von Bormio. Dass es Ralph Weber und Gilles Roulin in die Top Ten schafften, kam nicht überraschend, und auch Arnaud Boisset war auf dieser Strecke schon schnell.

Pech für Rösti

Nach dem verletzungsbedingten Forfait von Nils Mani traten nur zwei Berner Oberländer am Lauberhorn an. Mit Startnummer 4 stand Lars Rösti bereits am Start, als der Norweger Henrik Roea (Startnummer 3) bei der Landung nach dem Hundschopf schwer stürzte und mit dem Heli ins Spital geflogen wurde.

Guter Start, aber...

Das Rennen wurde für rund eine halbe Stunde unterbrochen. «Die Spannung war weg, ich musste mich neu auf den Start vorbereiten», erzählte Rösti. Trotzdem startete er gut, war bei der ersten Zwischenzeit Viertschnellster. Auf den nächsten rund 15 Fahrsekunden fiel er aber auf Rang 13 zurück und wurde schliesslich im Ziel als 16. gestoppt. Mit seiner Fahrt überhaupt nicht zufrieden war Marco Kohler (SAK Haslital-Brienz). «Ich machte in der Panoramakurve vor dem Hundschopf einen groben Fehler», schilderte der C-Kader-Fahrer. Heute Samstag haben die beiden Oberländer die Chance, sich zu verbessern.

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