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So speisen die VIP-Gäste am Weltcup

Das Cateringunternehmen Mille Portails serviert den 1500 VIP-Gästen am Weltcup das Mittagessen. Ein Blick hinter die Kulissen.

500 Franken kostet ein VIP-Ticket, dafür gibt es einen Dreigänger zum Mittagessen. Die Vorbereitungen dafür laufen seit Wochen und heute ist der grosse Tag für Mille Portails da.

«Bitte in der Pause nicht zu viel Schnaps», sagt Dieter Walliser zum Schluss des Briefings und die 32 Köche, die für 1500 VIP-Gäste den Dreigänger vorbereiten, lachen. Vor der Pause allerdings haben sie zu tun: Es ist 7.30 Uhr und innert zwei Stunden richten sie alle Vorspeisen und Desserts an. Für die meisten war heute früh Tagwach, um 5.30 Uhr wurden sie auf der Berner Schützenmatte von einem Car abgeholt und nach Adelboden gefahren.

Hinter dem Menü, welches im VIP-Zelt des Weltcups in Adelboden serviert wird, steckt das Cateringunternehmen Mille Portails. Bereits seit einer Woche wurde dafür an der Weltpoststrasse gearbeitet und die Hauptgänge wurden am Freitag verladen. Vor Ort werden diese regeneriert und mit Kalbshohrücken komplettiert.

Dieter Walliser ist gemeinsam mit Alex Freiburghaus und Franziska Abplanalp Inhaber des Cateringunternehmens. Für sie ist es das 6. Mal am Weltcup. 550 Kilogramm Fleisch, 500 Kilogramm Gemüse, 200 Kilogramm Fisch, 1300 Peperoni und einiges mehr haben sie verarbeitet. «Dieses Jahr steht das VIP-Zelt und damit auch die Küche an einem neuen Ort. Die Abläufe waren für alle neu, was eine Herausforderung war», sagt Alex Freiburghaus.

Nach zwei Stunden Vorbereitung gab es die halbe Stunde Pause, danach machte aber niemand den Anschein überhaupt einen Schluck Schnaps getrunken zu haben. Um 11.30 Uhr starteten das Servicepersonal und die Köche den Tellerservice. «Wir haben genau eine Stunde, um die drei Gänge zu den Gästen zu bringen, dann startet schon das nächste Rennen», so Dieter Walliser.

So sieht es draussen aus:

Sonntag, 8. Januar: Die Siegerehrung aus ungewohntem Blickwinkel.
Sonntag, 8. Januar: Die Siegerehrung aus ungewohntem Blickwinkel.
Keystone
Ziemlich unfreundlich zeigte sich das Wetter am Sonntagmorgen.
Ziemlich unfreundlich zeigte sich das Wetter am Sonntagmorgen.
Fritz Lehmann
Rasant Richtung Bühne: Der Österreicher Manuel Feller schwebt über den mit Zuschauern vollgepackten Märitplatz.
Rasant Richtung Bühne: Der Österreicher Manuel Feller schwebt über den mit Zuschauern vollgepackten Märitplatz.
Manuel Lopez
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