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Solares Bauen ist zeitgemäss und nachhaltig

Ein Anlass des Vereins Spiez Solar widmete sich dem solaren Bauen. Drei Referenten zeigten Möglichkeiten auf.

Spiez führt die Rangliste der private Solaranlagen der Berner Gemeinden an. Im Bild die erste Selbstbau-Solaranlage in Hondrich.
Spiez führt die Rangliste der private Solaranlagen der Berner Gemeinden an. Im Bild die erste Selbstbau-Solaranlage in Hondrich.
Guido Lauper

«Solares Bauen ist zeitgemäss und nachhaltig, und es gilt, nebst der Ökologie, die Wirtschaftlichkeit und die Gestaltung mit einzubeziehen», hält der Verein Spiez Solar in einer Medienmitteilung zum Anlass solares Bauen in Spiez fest. Dazu hatte der Verein Beat Kämpfen (Zürich), Heinz Brügger (Thun) und Marc Allenbach (Frutigen) als Referenten eingeladen. Beat Kämpfen (Kämpfen für Architektur AG) forderte in seinem Referat eindrücklich, die Architektur müsse alle Bereiche angehen.

Die Häuser müssen gut gedämmt werden, sollten genügend Strom und Solarwärme erzeugen und ästhetischen Gesichtspunkten gerecht werden. Heinz Brügger präsentierte das Projekt eines Nullenergie-Mehrfamilienhauses in Steffisburg. In der Stuckimatte wird ein Generationenwohnen mit Wohnbedarf für 40 Leute gebaut. Integriert werden eine Kita, ein Bistro und eine Wellnessanlage mit Schwimmbad. Marc Allenbach sprach zur Solaranlage auf dem Altersheim Reichenbach, wo er als Investor beteiligt war. «Schade, ist die Anlage nicht doppelt so gross», erklärte er. Das Heim verbrauche die produzierte Energie vollumfänglich selbst und erreiche übers Jahr eine Autarkie von gegen 25 Prozent.

Im Anschluss an die Referate verwies Ruedi Steuri, Spiez-Solar-Präsident, auf überdurchschnittlich viele private Solaranlagen im Ort. Was der WWF im aktuellen Magazin bestätige. In den Berner Gemeinden führe Spiez die Rangliste an. «Spiez Solar bleibt aktiv und unterstützt den Zubau von erneuerbaren Energien weiterhin», sagte Steuri und versprach: «Weitere Anlässe im nächsten Jahr bereiten wir bereits vor.»

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