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Sonnenschein und Niesenblick

Dank sonniger Lage und viel Aussicht ist der Rundweg von Aeschi nach Aeschiried auch bei wenig Schnee ein lohnendes Wanderziel.

Andreas Staeger
Auf dem Rückweg öffnen sich schöne Ausblicke zum Niesen.
Auf dem Rückweg öffnen sich schöne Ausblicke zum Niesen.
Andreas Staeger

2520 Meter hoch ist die Hauptkuppe des Dreispitz. Der Gipfel zwischen Suldtal und Kiental gilt als höchster Punkt der Gemeinde Aeschi. Die Dimensionen und die Landschaft dort sind eigentlich richtig «bergig». Und doch wird Aeschi kaum an erster Stelle genannt, wenn von Bergdörfern die Rede ist. Das dürfte mit der privilegierten Lage des Dorfs zu tun haben: Aeschi liegt auf einer wunderbar aussichtsreichen, leicht erhöhten Ebene zwischen Kandertal und Thunersee.

See und Gipfelkette

Das Plateau eignet sich ideal für eine leichte Winterwanderung. Aufgrund der Höhenlage zwischen knapp 850 und etwas über 1000 m ü. M. ist die Route zwar nicht besonders schneesicher, aber das spielt keine grosse Rolle – der Parcours ist auch bei aperem Terrain reizvoll. Ausgangspunkt ist das Dorfzentrum von Aeschi. In östlicher Richtung geht es durch die Alleestrasse nach Zwygart. Hier geniesst man eine tolle Aussicht: Über dem Thunersee ragen das Sigriswiler Rothorn und das Niederhorn auf, die wie zwei gigantische Hände das Justistal zwischen sich bergen. Im Osten schweift der Blick zur Augstmatthornkette, zum Bödeli und zum Morgenberghorn.

Mit diesem grossartigen Panorama vor Augen, gelangt man in sanftem Anstieg via Stoubacher nach Ebenen. Etwas steiler, aber noch gemütlich ist der zehnminütige Aufstieg nach Aeschiried, wo man sich im Restaurant stärken und aufwärmen kann.

Der Niesen im Zentrum

Am Rand des Walds, der den Suldgraben begrenzt, geht es zur Seewenegg, wo sich erneut eine imposante Aussicht öffnet, diesmal nach Süden in die Täler der Kander und der Engstlige. Spätestens jetzt übernimmt nun der Niesen das Zepter: Die markante Felspyramide dominiert das Panorama während des weiteren Verlaufs der Tour. Ein kurzer, aber recht steiler Abstieg führt nach Sandgruben. Von da geht es in einem weiten Bogen praktisch ebenen Wegs zurück ins Dorfzentrum von Aeschi.

Anreise:Mit dem Postauto nach Aeschi/Post Rückreise:Ab Aeschi/Post mit dem Postauto Route: Aeschi – Ebenen – Aeschiried – Sandgruben – Aeschi Wanderzeit:2 Stunden Streckenlänge: 6,6 Kilometer Höhendifferenz:200 Meter Aufstieg, 200 Meter Abstieg Schwierigkeit:leicht Ideale Saison:Dezember bis März

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