Simmental-Saanenland

Spitalversorgung: Entscheid im Spätsommer

Simmental-SaanenlandWie die Spitalversorgung Simmental-Saanenland langfristig aussehen soll: Damit beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe, die nun ihre Arbeit aufgenommen hat.

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Bereits am 22. Januar empfing Regierungsrat Pierre Alain Schnegg, Gesundheits- und Fürsorgedirektor, eine Delegation der Bergregion Obersimmental-Saanenland und der Spital STS AG zum gemeinsamen Dialog. Dabei informierte er über die Einsetzung einer Arbeitsgruppe mit dem Ziel, eine langfristige Lösung für die Spitalversorgung in der Region zu finden.

Die Ausgangslage ist klar: Mit den aktuellen Fallzahlen und Tarifen kann das Spital Zweisimmen nicht kostendeckend be­trieben werden. Das gab STS-Verwaltungsratspräsident Thomas Bähler schon am 24. Januar in dieser Zeitung zu verstehen.

Die Simmentaler Vertretung

Zwar sei die STS AG weiterhin der bevorzugte Partner der kantonalen Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF), wie sie damals zu verstehen gab. Wenn sich aber keine vernünftige Lösung finden lässt, ist laut Gesundheitsdirektor Schnegg auch denkbar, dass die Grundversorgung in der Region künftig von privaten An­bietern sichergestellt wird.

Mit diesen Fragen setzt sich jetzt die Arbeitsgruppe auseinander. In ihr vertreten sind die GEF, die Spital STS AG und die Region Simmental. Zu Letzterer gehören Ernst Hodel, Gemeinderatsprä­sident von Zweisimmen, und Martina Gläsel, Leiterin Spital Zweisimmen, wie von Gundekar Giebel, dem Kommunikations­beauftragten der GEF, zu er­fahren ist. Das Saanenland hatte auf eine Vertretung verzichtet. Geleitet wird die Arbeitsgruppe von der Beratungsfirma Paianet, Lausanne.

Lösung zeitnah präsentieren

Bis im Sommer werden in der Arbeitsgruppe Lösungen erarbeitet und bewertet. Auf Basis dieser Arbeiten wird die GEF zu Beginn der zweiten Jahreshälfte eine Entscheidung bezüglich des weiterem Vorgehens treffen. Der Bevölkerung und dem Personal der Spital STS AG soll in der Folge möglichst zeitnah die Lösung, die umgesetzt werden soll, präsentiert werden, wie der Pressemitteilung der Gesundheitsdirektion zu entnehmen ist. (sp/pd)

Erstellt: 13.03.2018, 11:23 Uhr

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