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«Stevie Wonder ist mein Vorbild»

Heute Donnerstagabend tritt in der Alten Taverne die Rock-Pop-Soul-Band ND Turn auf. Was steckt hinter der Gruppe und ihrem Leader Andi Allenbach?

Andi Allenbach, Frontmann der Band ND Turn.
Andi Allenbach, Frontmann der Band ND Turn.
Corina Kobi

In der Alten Taverne steht die Band ND Turn am Donnerstagabend auf der Bühne. Sänger und Gitarrist Andi Allenbach, ein ­heimatberechtigter Adelbodner, freut sich auf das Konzert.

Die Band, welche die Stilarten Rock, Pop, Funk und vor allem den Soul bevorzugt, setzt sich aus fünf Mitgliedern aus dem Kanton Bern zusammen. Dabei sind der Bassist Hansjörg Josi, der Gitarrist Jonas Gygax, der Schlagzeuger Beat Kiener und der Keyborder Markus Frei.

Loslassen mit Soul

Für den Bandleader Andi Allenbach steht der Soul nach wie vor an erster Stelle. «Es ist für mich ein Bedürfnis, in einer Gesellschaft mit so vielen Regeln ein Tool zu haben, um richtig loszulassen. Die Schwarzen nähern sich anders als wir an die Musik an. Wichtig für sie ist der Ausdruck ihres Lebensgefühls.»

«Der Soul verschwindet, sobald die Höhenmeter ansteigen.»

Andi Allenbach

Allenbach zieht in der Schweiz eine klare Grenze: «Der Soul verschwindet, sobald die Höhenmeter ansteigen. Ganz oben gelten andere Massstäbe.» Deshalb hat sich die Band ND Turn an die schwarze Musik angelehnt. «Nebst anderen Musikern gilt Steve Wonder als mein grosses Vorbild. Er ist Soul- und Popsänger, Komponist, Multiinstrumentalist und Produzent, all das, was auch ich verkörpere.»

Mit Musik aufgewachsen

Andi Allenbach stammt aus einer musikalischen Familie. «Zu Hause wurde viel gesungen und musiziert.» Musikschule und tägliches Proben haben ihn so weit gebracht, verschiedene Instrumente zu beherrschen und danach bei Chorprojekten, Big Bands und diversen Gruppen mitzumachen, unter anderem drei Jahre als Gitarrist bei Seven.

Wie kam nun seine eigene Band zu ihrem ungewöhnlichen Namen? «Ganz einfach», meint der Bandleader, «ND ist die englische Version meines Vornamens, und Turn bedeutet den ständigen Wandel im Leben.» Im Musikmarkt ist nun die EP, was einem Tonträger zwischen Single und Album gleichkommt, unter dem Titel «Back in Time» erschienen; und diese ist auch digital erhältlich. Mit diesen Songs und anderen befindet sich die Band momentan mit einer Konzertreihe im Kanton Bern.

Gurtenfestival ein Traum

Mit neuen und alten Songs tourt die Band momentan im Kanton Bern. Adelboden werde für ihn kein Heimspiel bedeuten, stellt Allenbach klar, aber für den ehemaligen Gemeinderat Hansjörg Josi schon. «Es ist zwar mein Heimatort, und viele Verwandte leben dort oben, aber einen wirk­lichen Bezug habe ich nicht.»

Und zur Zukunft befragt, antwortet Allenbach, dass er sich als Ehemann mit zwei Kindern und seinem Beruf als Klaviermechaniker eine Teilung Beruf und Musik nur mit je 50 Prozent vor­stellen könne. Und ein grosser Wunsch bleibe ihm. «Ich möchte bei einem der schönsten Anlässe, dem Gurtenfestival, mit meinen Leuten live auftreten. Das heisst für mich nicht ‹Gurten sehen und sterben›, denn ich will meinen musikalischen Weg weiter be­gehen.»

Nächste Konzerttermine:26. Januar, 19.30 Uhr: Alte Taverne Adelboden. 17. Februar, 19 Uhr: Emergenza Gaskessel Bern. 24. Februar, 20.30 Uhr: Mahogany Hall Bern. 25. März, 21 Uhr: Brügglibar Thun. 1. April, 15 Uhr: Raiffeisenbank Frutigland, Frutigen.

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