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TOI will den Winter stärken

Die Hostels halten dank den Amerikanern, Campingplätze und Hotels legen zu – die Tourismusverantwortlichen sind mit den Logiernächtezahlen zufrieden.

(pd/sgg)
Mit den aktuellen Logiernächten ist Interlaken Tourismus zufrieden. Aber um sich für die Zukunft noch besser aufzustellen, soll der Winter attraktiver werden. Winterzauber und Ice Magic gehen in diese Richtung.
Mit den aktuellen Logiernächten ist Interlaken Tourismus zufrieden. Aber um sich für die Zukunft noch besser aufzustellen, soll der Winter attraktiver werden. Winterzauber und Ice Magic gehen in diese Richtung.
PD

«Gut eine Million Hotellogiernächte verzeichnete Interlaken Tourismus im Vereinsgebiet, sprich in Interlaken, Matten, Unterseen, Wilderswil, Gsteigwiler und Saxeten», dies teilte die Tourismusorganisation Interlaken (TOI) gestern mit. «Zu diesem erfreulichen Ergebnis führt unter anderem die Tatsache, dass wieder vermehrt Europäer in Interlaken übernachten.»

Deutschland und Grossbritannien legten um gut 7 Prozent zu, Skandinavien gar um beinahe 69 Prozent. Dazu schliefen aus sämtlichen asiatischen Märkten, mit Ausnahme von Korea, mehr Gäste in Interlaken. Der Direktor von Interlaken Tourismus, Daniel Sulzer, sieht darin die Bestätigung, dass sich die grossen Anstrengungen in Europa bezahlt machen und auch deshalb die Talsohle durchschritten ist.

Hostels halten,Camping gewinnt

Mit 211'000 Übernachtungen können die Hostels und Herbergen sich auf hohem Niveau halten. «Alle grösseren asiatischen Märkte verzeichneten in der Parahotellerie zwar weniger Logiernächte, dafür reisten wieder deutlich mehr Amerikaner nach Interlaken.» Die USA legten um stattliche 30 Prozent zu.

«Stolze 86900 Gäste durften die Interlakner Campingplätze auf ihren Stellplätzen begrüssen», schreibt die TOI. Das sind 22,5 Prozent mehr als 2017. Fast 95 Prozent waren Europäer. Rechne man die Dauermieter noch dazu, übernachteten in Interlaken sogar über 126000 Personen auf Campingplätzen.» Die TOI bezeichnet sich entsprechend als «die grösste Campingdestination nördlich der Alpen». «Es waren aus schier allen Ländern mehr als im Vorjahr zu Besuch.»

Den Winter stärker vermarkten

Interlaken Tourismus freue sich natürlich über die Logiernächtezahlen im Jahr 2018. «Doch es gilt die Marke Interlaken weiter zu stärken und damit auch für schwierigere Tourismuszeiten bereit zu sein», wird Sulzer in der Mitteilung zitiert. Unter anderem intensiviere Interlaken die Vermarktung des Wintertourismus. «Im Winter haben wir grosses Potenzial und dürfen uns auf vielversprechende Projekte freuen – wie die V-Bahn», ergänzt Sulzer.

Erst kürzlich waren einige der wichtigsten in der Schweiz ansässigen Reiseveranstalter in der Ferienregion Interlaken. Das Märkteteam von Interlaken Tourismus zeigte ihnen zusammen mit Partnern die Vorzüge des Interlakner Winters. (pd/sgg)

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