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Touristentaugliche Stahl-Toiletten

Es gab keine Einsprachen gegen den Toilettenneubau an der Strandbadstrasse in Interlaken. Somit kann das geplante «multikulturelle Toilettenkonzept» umgesetzt werden.

Sanierungsbedürftig: Die WC-Anlage an der Strandbadstrasse  wird durch einen Neubau ersetzt.
Sanierungsbedürftig: Die WC-Anlage an der Strandbadstrasse wird durch einen Neubau ersetzt.
Markus Hubacher

Nach Auskunft des Regierungsstatthalteramts gab es keine Einsprache gegen den Abbruch und den Neubau der Toilettenanlage an der Strandbadstrasse Interlaken. Weil beim benachbarten Carparkplatz viele touristische Shoppinggäste vor dem Einsteigen oder nach dem Aussteigen das stille Örtchen aufsuchen, kam es vor dem 1968-Zweckbau am Rand des Kursaal-Geländes oft zu Staus.

Neues Konzept

Der geplante Neubau ist weitgehend auf diese Besucher ausgerichtet worden. Durch den Andrang und dadurch, dass die Toiletten nicht immer auf europäische Art benutzt wurden, musste die Anlage mehrmals am Tag gereinigt werden.

Dem wird jetzt mit einem «multikulturellen Toilettenkonzept» entgegengewirkt. Es entsteht ein einfacher Elementbau mit Chromstahlkabinen und Chromstahlsanitäranlagen. Piktogramme zeigen, wie man die Anlage richtig nutzt.

Benutzung kostet

Die Benützung ist kostenpflichtig, Drehkreuze an den beiden Eingängen sorgen dafür, dass alle zahlen. Die Benützungsgebühr ist mit der WC-Anlage koordiniert, welche die Firma Kirchhofer AG in der Anlage des ehemaligen Restaurants Petit Casino betreibt. Es sollen nach dem Willen des Gemeindeparlaments, das dem Geschäft Ende Juni 2015 zugestimmt hat, vorerst sieben WC und eine behindertengerechte Toilette eingebaut werden.

Bewilligt wurde dafür ein Kredit von 835'000 Franken. Laut Bauverwalter Jürg Etter wird jetzt die Detailplanung in Angriff genommen. Die Anlage soll im Mai 2016 betriebsbereit sein.

BO/agg

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