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Umweltschützer, bunte Socken und ein Mann ohne Hand

Die 16. Ausgabe des Alpensymposium steht unter dem Motto Plan B. Aber die hochkarätige Auswahl der Referenten war alles andere als zweite Wahl.

Fritz Lehmann
Interlakens Gemeindepräsident Urs Graf (l.) und Deutschlands Alt-Bundespräsident Joachim Gauck nach der ­Verleihung des Goldenen Schlüssels.
Interlakens Gemeindepräsident Urs Graf (l.) und Deutschlands Alt-Bundespräsident Joachim Gauck nach der ­Verleihung des Goldenen Schlüssels.
PD
Auch die beiden Schwestern und Umweltschützerinnen Isabel (r.) und ­Melati Wijsen erhielten aus den Händen von Interlakens Gemeinde­präsidenten Urs Graf den Goldenen Schlüssel überreicht.
Auch die beiden Schwestern und Umweltschützerinnen Isabel (r.) und ­Melati Wijsen erhielten aus den Händen von Interlakens Gemeinde­präsidenten Urs Graf den Goldenen Schlüssel überreicht.
PD
Talkrunde im Grandhotel Victoria-Jungfrau mit einheimischer Beteiligung von Schilthornbahn-CEO Christoph Egger (2.v.l.).
Talkrunde im Grandhotel Victoria-Jungfrau mit einheimischer Beteiligung von Schilthornbahn-CEO Christoph Egger (2.v.l.).
Fritz Lehmann
«Iron Maiden»-Sänger und Pilot Bruce Dickinson erzählte aus seinem abenteuerlichen Leben.
«Iron Maiden»-Sänger und Pilot Bruce Dickinson erzählte aus seinem abenteuerlichen Leben.
Fritz Lehmann
Schilthornbahn-CEO Christoph Egger war Talkgast am Alpensymposium.
Schilthornbahn-CEO Christoph Egger war Talkgast am Alpensymposium.
Fritz Lehmann
Moderator Stefan Klapproth war wegen einer Knieverletzung in seine Bewegungsfähigkeit eingeschränkt.
Moderator Stefan Klapproth war wegen einer Knieverletzung in seine Bewegungsfähigkeit eingeschränkt.
Fritz Lehmann
Volle Ränge im Salle Côté Jardin.
Volle Ränge im Salle Côté Jardin.
Fritz Lehmann
Alpensymposium-Gastgeber Oliver Stoldt zusammen mit «Iron Maiden»-Sänger Bruce Dickinson.
Alpensymposium-Gastgeber Oliver Stoldt zusammen mit «Iron Maiden»-Sänger Bruce Dickinson.
Fritz Lehmann
Stilvolles Ambiente im Grandhotel Victoria Jungfrau.
Stilvolles Ambiente im Grandhotel Victoria Jungfrau.
Fritz Lehmann
Arzt und Manager Roman F. Szeliga signierte seine Bücher.
Arzt und Manager Roman F. Szeliga signierte seine Bücher.
Fritz Lehmann
Gedanken und Ideen konnten an einer Flipchart-Tafel festgehalten werden.
Gedanken und Ideen konnten an einer Flipchart-Tafel festgehalten werden.
Fritz Lehmann
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Der traditionelle Businessanlass im Grand Hotel Victoria-Jungfrau bot erfrischend viel Unterhaltung: Neben dem üblichen Businesstalk mit vielen englischen Ausdrücken gab es reichlich Mehrwert in Form von vielen Erfahrungen, guten Tipps, Lebensweisheiten und auch viel Witz.

Humor ist denn auch der «Powerfaktor für Innovation», wie es etwa der Arzt und Manager, ­Moderator und Seminarleiter Roman F. Szeliga auf den Punkt brachte: Er gab zahlreiche Anekdoten des täglichen Lebens zum Besten und erklärte, dass vor allem Humor zu einem guten Arbeitsklima beitrage. Er nimmt sich selber nicht so ernst: Beim Signieren seiner Bücher am Stand des Thuner Unternehmens Krebser AG stellte er eine ganze Anzahl kleiner «Pappkameraden» auf, es waren Visitenkarten, bei denen man den Arzt in Lebensgrösse herausdrücken konnte: «Den können sie mitnehmen», erklärte er lakonisch, und wieder hatte er die Lacher auf seiner ­Seite.

Aus einer ganz anderen Ecke kamen Melati und Isabel Wijsen, halb Indonesierinnen, halb Holländerinnen. Sie führen einen Kampf gegen Umweltverschmutzung auf Bali mit dem Slogan «Bye-bye Plasticbags».

Besonderes Geschenk

Wieder eher im traditionellen Business bewegt sich Viktor Calabrò, der die erste voll automatisierte Personalverleihplattform der Welt gründete, die heute 98 Prozent der Jobs innerhalb von vier Stunden abdecken kann: «Viele Leute wollen bei uns arbeiten», erklärte er selbstbewusst an der Talkrunde.

Geschäftsführer Simon Heller aus Zürich wiederum machte allen Teilnehmern des Alpensymposiums ein Geschenk: Als «Give-away» offerierte er ein paar bunte Socken von seinem Label «Francis et son Ami». Die Socken würden in der Schweiz designt, «die Geschenke kommen gut an», sagte er lachend. Und, wie es sich für einen Businessprofi gehört: «Man spricht darüber.»

Auf den ersten Blick betroffen macht der Anblick von Michel Fornasier, denn er wurde ohne rechte Hand geboren. Doch heute schlägt er seiner Einschränkung dank Hightech ein Schnippchen. Mit seiner bionischen Handprothese ist er regelmässig zweihändig unterwegs. Die Handprothese verfügt über sechs unabhängige Motoren sowie einen Karbonschaft. Sie kann weit mehr als nur eine simple Greifbewegung ausführen. Mit einer Smartphone-App kann Fornasier seine High­techhand individuell programmieren.

Eröffnet wurde das 16. Alpensymposium traditionell von Gründer und Gastgeber Oliver Stoldt aus Grindelwald: «Es läuft fantastisch, die Referenten kommen alle freiwillig zu uns ins Berner Oberland.» Moderiert wurde der Anlass von Stefan Klapproth, der wegen einer Verletzung am Knie nicht ganz so beweglich war.

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