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Kessler opfert das Snowpenair für die V-Bahn

Die Jungfraubahnen konnten sich mit der Scheidegg Hotels AG einigen. Unter anderem verzichtet das Unternehmen künftig auf die Durchführung des Snowpenair. Damit ist eine hohe Hürde zum Bau der V-Bahn überwunden.

Bruno Petroni
Solche Bilder wird es bald nicht mehr geben: Das Snowpenair (Aufnahme vom April 2017) fällt der geplanten V-Bahn zum Opfer.
Solche Bilder wird es bald nicht mehr geben: Das Snowpenair (Aufnahme vom April 2017) fällt der geplanten V-Bahn zum Opfer.
Bruno Petroni
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Mit der Einigung werde die Scheidegg Hotels AG ihre Einsprache gegen das Projekt V-Bahn zurückziehen. Gleichzeitig regle die Vereinbarung die wichtigsten Bestandteile im Umgang mit dem Tourismus auf der Kleinen Scheidegg. «Nach intensiven Verhandlungsrunden konnte Mitte Oktober eine für beide Parteien akzeptable Lösung erzielt werden», teilen die Jungfraubahnen mit.

So würden die Familie von Almen als Besitzerin der Scheidegg Hotels AG und die Jungfraubahnen auf der Kleinen Scheidegg gemeinsame Ziele verfolgen: «Wir wollen das Ausflugsziel mit der Realisierung der V-Bahn qualitativ aufwerten und weiterentwickeln. Das Tipi und das Valser-Zelt werden durch neue Angebote ersetzt. Ausserdem verzichten die Jungfrau­bahnen nach Eröffnung des Eiger-Expresses auf die Fortführung des Saisonschlusskonzerts Snowpenair», schreiben die Jungfraubahnen in ihrer gestrigen Mitteilung.

Für die Jungfraubahnen bedeutet die Einigung mit von Almens einen wichtigen Meilenstein in der Projektplanung der V-Bahn. So hoffen sie, nun auch die noch wenig verbliebenen Einsprachen raschmöglichst bereinigen zu können. Ziel ist der Baubeginn im nächsten Frühling, um die neue Männlichenbahn Ende 2019 und den Eiger-Express Ende 2020 eröffnen zu können.

«Bedauern Entwicklung»

Die Scheidegg Hotels AG äusserte sich in ihrer gestrigen Medienmitteilung wie folgt zur Sache: «Neben der fehlenden lokalen Unterstützung ist der Hauptgrund für unseren Rückzug, dass die massgebenden eidgenössischen Fachbehörden der umstrittenen direkten Linienführung der Seilbahn letztlich zugestimmt haben.»

Von Almens bedauern diese Entwicklung, weil sie nach wie vor der Meinung sind, dass der Eiger-Express mit der vorgesehenen Linienführung keine für den Tourismus der Lütschinentäler nachhaltige Lösung sein werde. «Als Gegenleistung für den Rückzug der Einsprache konnten wir uns immerhin über die künftige Gestaltung der unter Ortsbildschutz stehenden Kleinen Scheidegg einigen.» Weiterer Gegenstand der Vereinbarung seien gewisse Garantien beim Fahrplan der Wengernalpbahn, die für den Hotelbetrieb lebenswichtig sind.

Der dankbare Direktor

Der sich zurzeit in Asien auf Geschäftsreise befindende Urs Kessler konnte am Dienstag telefonisch zur Einigung mit der Scheidegg Hotels AG befragt werden. Der CEO der Jungfraubahn AG versichert, dass zur Vereinbarung kein Geld geflossen sei, sondern: «Zur Optimierung des Bahnprojekts haben wir die Höhe der zweitobersten Zwischenstütze von 23 auf 19,5 Meter reduziert und die oberste von 35 auf 29,5 Meter.

Zudem wird letztere jeweils um eine Stützenbreite weiter talwärts zu stehen kommen. Wenn man als Einsprecher diese neue Variante prüft, kommt man automatisch zum Schluss, dass keine andere Variante die Natur mehr schonen würde als der geplante Eiger-Express.» Die beiden Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission vom Juli 2014 und Januar dieses Jahres bestätigten dies vollumfänglich.

«Ein wichtiger Meilenstein für uns waren zudem das Seilbahngutachten und der Bericht des Bundesamtes für Umwelt», so Kessler. Der CEO zeigt sich erleichtert und dankbar, fünf Jahre nach der ersten V-Bahn-Präsentation und nach all den Schwierigkeiten jetzt eine Vereinbarung ­erzielt zu haben.

Mit der Erteilung der Überfahrtsrechte  für den Eiger-Express durch die Bergschaft Wärgistal nimmt das Grossprojekt eine grosse Hürde. Der Terminal in Grindelwald Grund bleibt allerdings ein Diskussionsthema. Der Grundbesitzer weigert sich weiterhin, sein Land zu verkaufen.
Mit der Erteilung der Überfahrtsrechte für den Eiger-Express durch die Bergschaft Wärgistal nimmt das Grossprojekt eine grosse Hürde. Der Terminal in Grindelwald Grund bleibt allerdings ein Diskussionsthema. Der Grundbesitzer weigert sich weiterhin, sein Land zu verkaufen.
Visualisierung/zvg
Die neuen Bahnen fahren ab Grindelwald-Grund und erschliessen den Eigergletscher und den  Männlichen. Rot markiert die Jungfraubahn.
Die neuen Bahnen fahren ab Grindelwald-Grund und erschliessen den Eigergletscher und den Männlichen. Rot markiert die Jungfraubahn.
zvg
Die Visualisierung zeigt, wie ein lang gestreckter galerieartiger Neubau und eine Passerelle sich in die historisch wertvollen Bauten aus der Gründerzeit der Jungfraubahnen einfügen sollen.
Die Visualisierung zeigt, wie ein lang gestreckter galerieartiger Neubau und eine Passerelle sich in die historisch wertvollen Bauten aus der Gründerzeit der Jungfraubahnen einfügen sollen.
zvg
So könnte die Station Rothenegg aussehen.
So könnte die Station Rothenegg aussehen.
zvg
So soll sich die neue Gondelbahn auf den Eigergletscher laut den Jungfraubahnen möglichst diskret ins Landschaftsbild integrieren.
So soll sich die neue Gondelbahn auf den Eigergletscher laut den Jungfraubahnen möglichst diskret ins Landschaftsbild integrieren.
zvg/ Jungfraubahn
Die 44 Gondeln werden zum grossen Teil aus Glas bestehen.
Die 44 Gondeln werden zum grossen Teil aus Glas bestehen.
zvg.
Für die Gondelbahn von Grindelwald auf den Männlichen sollen rund 35 Million Franken ausgegeben werden.
Für die Gondelbahn von Grindelwald auf den Männlichen sollen rund 35 Million Franken ausgegeben werden.
Fritz Lehmann
Volles Haus im Sportzentrum Grindelwald. 1470 Stimmbürger entschieden am 24. Oktober 2014 in einer geheimen Abstimmung über das Millionenprojekt.
Volles Haus im Sportzentrum Grindelwald. 1470 Stimmbürger entschieden am 24. Oktober 2014 in einer geheimen Abstimmung über das Millionenprojekt.
Markus Hubacher
Das Bundesgericht hat Peter Roths Beschwerde gegen das V-Projekt abgewiesen.
Das Bundesgericht hat Peter Roths Beschwerde gegen das V-Projekt abgewiesen.
Markus Hubacher
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«Wir werden weiterhin und trotz zunächst unterschiedlicher Auffassungen über die touristische Entwicklung mit der Familie von Almen und den Bergschaften partnerschaftlich eng zusammenarbeiten und haben dazu gewisse Angelegenheiten geregelt. Für ein Projekt dieses Ausmasses brauchen wir alle Partner.»

Eine dieser Vereinbarungen ist der Verzicht auf das «Lieblingskind» von Urs Kessler, das Snowpenair, sobald der Eiger-Express in Betrieb ist. «Ja, das ist wirklich eine persönliche Herzensangelegenheit. Aber zur Erlangung einer Einigung bedarf es halt auch Kompromissen», sagt Urs Kessler.

Sonntag, 9.4.: Der Moment, auf den so viele Fans gewartet haben: Andreas Gabalier betritt die Bühne.
Sonntag, 9.4.: Der Moment, auf den so viele Fans gewartet haben: Andreas Gabalier betritt die Bühne.
Bruno Petroni
Und auch die Auffahrt mit dem Pistenfahrzeug schien dem Superstar aus Österreich zu gefallen.
Und auch die Auffahrt mit dem Pistenfahrzeug schien dem Superstar aus Österreich zu gefallen.
Bruno Petroni
Sie sind wegen Andreas Gabalier da: Silvie (l.) aus Grindelwald war früher Wirtin im Restaurant Bahnhof auf der Kleinen Scheidegg. Elisabeth kommt aus dem Wallis.
Sie sind wegen Andreas Gabalier da: Silvie (l.) aus Grindelwald war früher Wirtin im Restaurant Bahnhof auf der Kleinen Scheidegg. Elisabeth kommt aus dem Wallis.
Bruno Petroni
«Wir haben heute keine anderen Kleider mehr im Schrank gefunden», beteuern Marcel, Priska, Jonathan und Stefan (v.?l.) aus dem Oberland. Auch sie freuen sich auf Gabalier.
«Wir haben heute keine anderen Kleider mehr im Schrank gefunden», beteuern Marcel, Priska, Jonathan und Stefan (v.?l.) aus dem Oberland. Auch sie freuen sich auf Gabalier.
Janine Zürcher
The Baseballs räumen mit ihrem 50er-Jahre-Rockabilly und den schrägen Tollen ab.
The Baseballs räumen mit ihrem 50er-Jahre-Rockabilly und den schrägen Tollen ab.
Bruno Petroni
Die Fans schienen beim Konzert ebenso viel Plausch zu haben wie...
Die Fans schienen beim Konzert ebenso viel Plausch zu haben wie...
Bruno Petroni
... The Baseballs selbst auch.
... The Baseballs selbst auch.
Bruno Petroni
«We are the Basebaaalls»: Die drei Baseballs-Sänger geben Radio-BeO-Reporter Matthias Fuchser nach ihrem schwungvollen Gig ein Interview. Ein gesungenes Interview...
«We are the Basebaaalls»: Die drei Baseballs-Sänger geben Radio-BeO-Reporter Matthias Fuchser nach ihrem schwungvollen Gig ein Interview. Ein gesungenes Interview...
Bruno Petroni
In wunderschönen Rockabilly-Kleidern sind Melanie (r.) und Lina aus Zürich angereist: «Das war mein Weihnachtsgeschenk an Lina, es ist ihr erstes Konzert», sagt Melanie.
In wunderschönen Rockabilly-Kleidern sind Melanie (r.) und Lina aus Zürich angereist: «Das war mein Weihnachtsgeschenk an Lina, es ist ihr erstes Konzert», sagt Melanie.
Janine Zürcher
Rund 9500 Zuschauer tummeln sich vor der Bühne auf der Kleinen Scheidegg – die «Stube» ist voll.
Rund 9500 Zuschauer tummeln sich vor der Bühne auf der Kleinen Scheidegg – die «Stube» ist voll.
Bruno Petroni
Bereits seit Mitte Februar waren sämtliche Tickets für den Sonntag ausverkauft.
Bereits seit Mitte Februar waren sämtliche Tickets für den Sonntag ausverkauft.
Bruno Petroni
Ingwersirup vor Sonnenaufgang: Conny (Mitte), ihre Mutter Heidi (links) und Gotte Sonja aus Meiringen gönnen sich  auf der Scheidegg erst mal einen Apéro.
Ingwersirup vor Sonnenaufgang: Conny (Mitte), ihre Mutter Heidi (links) und Gotte Sonja aus Meiringen gönnen sich auf der Scheidegg erst mal einen Apéro.
Bruno Petroni
Durchblick an der Bühne vorne: Von links die Snowpenair-Stammgäste Steffu (Interlaken), Bärnu (Oberburg), Fränzi  (Wilderswil), Claudia und davor Daniela (Steffisburg).
Durchblick an der Bühne vorne: Von links die Snowpenair-Stammgäste Steffu (Interlaken), Bärnu (Oberburg), Fränzi (Wilderswil), Claudia und davor Daniela (Steffisburg).
Bruno Petroni
Oberländer Mundartrock gabs zum Auftakt von Hamschter um Sängerin Cindy von Allmen.
Oberländer Mundartrock gabs zum Auftakt von Hamschter um Sängerin Cindy von Allmen.
zvg
Ob Greenfield, Vogellisi oder eben Snowpenair: Die Combo aus Lauterbrunnen ist eine feste Grösse im Oberland.
Ob Greenfield, Vogellisi oder eben Snowpenair: Die Combo aus Lauterbrunnen ist eine feste Grösse im Oberland.
zvg
Schlagerstar Francine Jordi begrüsste die Zuschauer am Sonntagvormittag.
Schlagerstar Francine Jordi begrüsste die Zuschauer am Sonntagvormittag.
zvg
Urs Kessler lieferte derweil schon einen Ausblick aufs 21. Snowpenair: «Nächstes Jahr am 7. April mit Marc Trauffer!»
Urs Kessler lieferte derweil schon einen Ausblick aufs 21. Snowpenair: «Nächstes Jahr am 7. April mit Marc Trauffer!»
Bruno Petroni
Frühaufsteher unter sich: (v.?l.) Babs, Dani, Hanspeter und Gabi, alle vier aus Unterseen, sind jedes Jahr mit dabei. Hier in der BOB nach Lauterbrunnen. «Afe eis ga zmörgele.»
Frühaufsteher unter sich: (v.?l.) Babs, Dani, Hanspeter und Gabi, alle vier aus Unterseen, sind jedes Jahr mit dabei. Hier in der BOB nach Lauterbrunnen. «Afe eis ga zmörgele.»
Bruno Petroni
Am Sonntagmorgen stehen die Konzertbesucher am Bahnhof Interlaken-Ost schon früh Schlange.
Am Sonntagmorgen stehen die Konzertbesucher am Bahnhof Interlaken-Ost schon früh Schlange.
Bruno Petroni
Samstag, 8.4.: Perfektes Wetter, viel Sonne, herrliche Frühlingstemperaturen und Gölä.
Samstag, 8.4.: Perfektes Wetter, viel Sonne, herrliche Frühlingstemperaturen und Gölä.
Bruno Petroni
Der Mundartrocker trat am Samstagnachmittag am Snowpenair auf der Kleinen Scheidegg auf.
Der Mundartrocker trat am Samstagnachmittag am Snowpenair auf der Kleinen Scheidegg auf.
Bruno Petroni
Gölä machte mächtig Stimmung – und hatte sichtlich Freude am Konzert.
Gölä machte mächtig Stimmung – und hatte sichtlich Freude am Konzert.
zvg/Jungfraubahnen
Der Platz ist voll, der Büetzer-Rocker sorgt mächtig für Stimmung.
Der Platz ist voll, der Büetzer-Rocker sorgt mächtig für Stimmung.
Bruno Petroni
Dem Festivalbesucher bot sich am Samstag ein herrliches Panorama bei besten Wetterbedingungen.
Dem Festivalbesucher bot sich am Samstag ein herrliches Panorama bei besten Wetterbedingungen.
Bruno Petroni
So sah das Festivalgelände am Samstag...
So sah das Festivalgelände am Samstag...
Bruno Petroni
...von der Luft gesehen aus.
...von der Luft gesehen aus.
Bruno Petroni
Schnee lag allerdings am «Snowpenair» nicht mehr viel.
Schnee lag allerdings am «Snowpenair» nicht mehr viel.
Bruno Petroni
Auch die Musiker genossen es sichtlich. Auf dem Bild: Gotthard und Juraya.
Auch die Musiker genossen es sichtlich. Auf dem Bild: Gotthard und Juraya.
Bruno Petroni
The Juraya Girls: Julie (links) und Tochter Jenny aus Chicago sind die am weitsten gereisten Fans – extra um ihre Lieblingsband zu sehen – und persönlich zu treffen.
The Juraya Girls: Julie (links) und Tochter Jenny aus Chicago sind die am weitsten gereisten Fans – extra um ihre Lieblingsband zu sehen – und persönlich zu treffen.
Bruno Petroni
Gotthards Sänger Nic Mäder (links) und Gitarrist Leo Leoni.
Gotthards Sänger Nic Mäder (links) und Gitarrist Leo Leoni.
Bruno Petroni
Volles Haus, jede Menge Sonne und Schweizer Musik: Die Snowpenair-Besucher kommen auf ihre Kosten.
Volles Haus, jede Menge Sonne und Schweizer Musik: Die Snowpenair-Besucher kommen auf ihre Kosten.
Bruno Petroni
«The Voice of Germany»-Finalist Marc Amacher wirkte bei seinem Auftritt etwas abgekämpft – er hatte gestern Freitag schon einen Auftritt am Honky Tonk in Luzern.
«The Voice of Germany»-Finalist Marc Amacher wirkte bei seinem Auftritt etwas abgekämpft – er hatte gestern Freitag schon einen Auftritt am Honky Tonk in Luzern.
Keystone
Amacher schlägt sich mit Blues und gutem Groove durch.
Amacher schlägt sich mit Blues und gutem Groove durch.
Bruno Petroni
Blick von der Bühne aus auf das Publikum während des Konzerts von Chubby Buddy.
Blick von der Bühne aus auf das Publikum während des Konzerts von Chubby Buddy.
Bruno Petroni
Blödeleien nach dem Soundcheck: Für Juraya-Gitarrist Gian Carlos Monn (links) und Marc Amacher ist zehn Uhr in der Früh eigentlich noch mitten in der Nacht. Aber was solls...
Blödeleien nach dem Soundcheck: Für Juraya-Gitarrist Gian Carlos Monn (links) und Marc Amacher ist zehn Uhr in der Früh eigentlich noch mitten in der Nacht. Aber was solls...
Bruno Petroni
Diese zwei Damen genehmigen sich derweil etwas zu Essen.
Diese zwei Damen genehmigen sich derweil etwas zu Essen.
Bruno Petroni
Diese Zuschauer geniessen das Snowpenair im Liegen und im Sitzen.
Diese Zuschauer geniessen das Snowpenair im Liegen und im Sitzen.
Keystone
Die Stimmung bei den Besuchern ist gut.
Die Stimmung bei den Besuchern ist gut.
Keystone
Zur Mittagszeit waren bereits 6000 Zuschauer da.
Zur Mittagszeit waren bereits 6000 Zuschauer da.
Bruno Petroni
Der Platz vor der Bühne füllt sich zunehmends.
Der Platz vor der Bühne füllt sich zunehmends.
Bruno Petroni
Die Musiker (auf dem Bild «Gotthard») durften jeweils vor ihren Konzerten...
Die Musiker (auf dem Bild «Gotthard») durften jeweils vor ihren Konzerten...
Bruno Petroni
...eine Fahrt auf dem Pistenfahrzeug geniessen. Hier: Juraya.
...eine Fahrt auf dem Pistenfahrzeug geniessen. Hier: Juraya.
Bruno Petroni
Juraya eröffneten die 20. Ausgabe des Snowpenairs.
Juraya eröffneten die 20. Ausgabe des Snowpenairs.
Bruno Petroni
Für Frontmann und Interlakner Pesche Urfer war es ein Heimspiel.
Für Frontmann und Interlakner Pesche Urfer war es ein Heimspiel.
Bruno Petroni
Beim Auftritt von Juraya kommen die rund 2000 Frühaufsteher da oben auf 2060 Meter Meereshöhe unter anderem ...
Beim Auftritt von Juraya kommen die rund 2000 Frühaufsteher da oben auf 2060 Meter Meereshöhe unter anderem ...
zvg/Leserreporter
in den Genuss des eben neu releasten Songs «Break Away».
in den Genuss des eben neu releasten Songs «Break Away».
Bruno Petroni
Die warme Frühlingssonne grüsst am Samstagvormittag vom Eiger herunter.
Die warme Frühlingssonne grüsst am Samstagvormittag vom Eiger herunter.
Bruno Petroni
Dieses Jahr mussten die Verantwortlichen den Schnee ins Konzertgelände transportieren, damit die Zuschauer nicht im Grünen stehen.
Dieses Jahr mussten die Verantwortlichen den Schnee ins Konzertgelände transportieren, damit die Zuschauer nicht im Grünen stehen.
zvg/Leserreporter
8.30 Uhr in Lauterbrunnen: Die «Earlybirds» unter den Snowpenair-Besucher müssen nicht anstehen.
8.30 Uhr in Lauterbrunnen: Die «Earlybirds» unter den Snowpenair-Besucher müssen nicht anstehen.
zvg/Leserreporter
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Mit den übrigen Einsprechern wie der Stiftung Landschaftsschutz, der Pro Natura und dem privaten Landbesitzer Otto Kaufmann sei man weiterhin im engen Dialog – und überzeugt, mit getroffenen Vereinbarungen auf dem richtigen Weg zu sein. Kessler: «Mit Otto Kaufmann sind wir zwar tatsächlich noch weit weg von einer Lösung.

Uns ist es aber ein Anliegen, im Dialog mit ihm eine solche anzustreben, denn wir wollen Kaufmann nicht enteignen oder vor Gericht bekämpfen, sondern mit unserem langjährigen Mitarbeiter gemeinsam eine Lösung finden.»

Mit Signalwirkung?

Für die Gemeinde Grindelwald scheint die Einigung der Parteien auch touristisch ein positiver Schritt zu sein: «Ich denke, dass dies Signalwirkung auf die letzten Einsprecher und Zweifler haben wird», sagt Gemeindepräsident Christian Anderegg. Die Gemeinde habe mit den Jungfraubahnen vereinbart, dass diese erst mal selber das Gespräch mit den Gegnern suche und die Gemeinde nur wenn nötig aktiv werde.

Im Rahmen des Impulsprogramms für den Tourismus beteiligen sich Bund und Kanton mit zinslosen Darlehen von je 10 Millionen Franken an den Investitionskosten des V-Bahn-Terminals in Grindelwald, der allein auf 116 Millionen zu stehen kommen wird. «Wir sind parat, und der zugesprochene Kredit wird freigegeben, sobald die Baubewilligung vorliegt», sagt Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann.

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