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Verschiedene Formationen an den Adelbodner Ländlermusiktagen

Bereits zum dritten Mal fanden am Wochenende zwei Ländlermusiktage statt. Vierzehn Formationen und ein Jodelquartett erfreuten die Zuhörer.

Auf der Adler-Terrasse spielte die Kapelle Ae. De. Ho. auf (v. l.): Werner Aegerter, Peter Holdener, René Degoumois und Dominik Aegerter.
Auf der Adler-Terrasse spielte die Kapelle Ae. De. Ho. auf (v. l.): Werner Aegerter, Peter Holdener, René Degoumois und Dominik Aegerter.
Herbert Kobi

Bei den Ländlermusiktagen auf der Engstligenalp kam nie das Gefühl eines Sommerlochs auf. Den Besuchern wurde eine volkstümliche Tour de Suisse geboten, machten doch Ländlerkapellen aus verschiedenen Regionen der Schweiz mit.

Vier Formationen spielten am Samstag in und vor verschiedenen Lokalen in der Dorfstrasse und gaben den Startschuss für die dritten Ländlermusiktage. Hauptevent blieb natürlich das Konzert in der voll besetzten Dorfkirche. Die sach- und fachkundige Moderatorin Manuela Burgener von Radio BeO stellte dabei fünf aussergewöhnliche Kapellen vor.

Viel Abwechslung

Jede Formation hatte Grossartiges zu bieten und spielte sich in die Herzen des Publikums. Gerade das «Exotische» aus den Kantonen Graubünden und Appenzell Innerrhoden kam gut an.

Joos und Andrin Meier von den Prättigauer Stelser Buaba brachten mit ihrem Klarinettenspiel typische Bündner Atmosphäre in die Kirche. Unterstützt wurden sie dabei von den Örgelispielern Vali Meier und Claudia Lietha sowie der Bassistin Tina Meier.

Danach glänzte Martin Hol­deregger aus Urnäsch mit seinem virtuosen, aber auch sehr sanften Geigenspiel. Seine Kapelle Echo vom Säntis besteht schon seit 1932, hat sich aber erst 1946 dem reinen Appenzellerstil mit Handorgel, Geige, Hackbrett und Bass gewidmet.

Der Anlass bleibt im Programm

Am Sonntag gings auf die Engst­ligenalp, wo bei drei Sennhütten, im Berghotel, im Berghaus Bärtschi und an der Talstation im Restaurant Bergbach aufgespielt und durch ein Jodlerquartett gejutzt wurde.

Der Anlass war laut OK-Präsident Werner Brügger ein voller Erfolg. Für Tourismusdirektor Urs Pfenninger geht es weiter. «Der Anlass bleibt im touristischen Angebot. Er findet ab 2020 alle zwei Jahre statt, immer alternierend mit dem Musikantentreffen der Weltcuporte, das immer in Adelboden stattfinden wird.»

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