Zum Hauptinhalt springen

Von katastrophal bis rekordverdächtig

Ähnlich unregelmässig wie das Wetter präsentieren sich die Bilanzen des Hüttensommers: Während beispielsweise die Saison in der Gaulihütte sehr schlecht war, verzeichnetet Konkordiahütte das beste Ergebnis seit sechs Jahren.

Zehn Jahre lebt Hans Hostettler schon seinen Bubentraum als Hüttenwart der Blümlisalphütte. Gemütliche Momente wie auf dem Bild kann er mit Ehefrau Hildi vor allem in der Nebensaison geniessen, so auch jetzt vor Saisonende. Im Hintergrund sind der Niesen, der Thunersee und Thun zu sehen.
Zehn Jahre lebt Hans Hostettler schon seinen Bubentraum als Hüttenwart der Blümlisalphütte. Gemütliche Momente wie auf dem Bild kann er mit Ehefrau Hildi vor allem in der Nebensaison geniessen, so auch jetzt vor Saisonende. Im Hintergrund sind der Niesen, der Thunersee und Thun zu sehen.
Bruno Petroni
Erst jetzt wieder Zeit, die Zeitung zu lesen: Marianne Stalder ist mit ihrer 18.?Saison in der Geltenhütte sehr zufrieden.
Erst jetzt wieder Zeit, die Zeitung zu lesen: Marianne Stalder ist mit ihrer 18.?Saison in der Geltenhütte sehr zufrieden.
Bruno Petroni
Vollgefressener Hüttennachbar: Dieses Mitglied der 30-köpfigen Murmelikolonie bei der Lämmerenhütte bereitet sich auf seinen Winterschlaf vor.
Vollgefressener Hüttennachbar: Dieses Mitglied der 30-köpfigen Murmelikolonie bei der Lämmerenhütte bereitet sich auf seinen Winterschlaf vor.
Bruno Petroni
1 / 4

Kurz und gut: Ein Drittel der 26 permanent in ihren Refugien arbeitenden SAC-Hüttenwarte in den Berner Alpen erfreute sich einer guten Sommersaison, ein Drittel erlebte eine durchschnittliche solche, und ein Drittel hatte zum Teil grosse Einbussen.

Nach wie vor leben sie ihren Jugendtraum, Hans und Hildi Hostettler. Ihre zehnte Sommersaison als Hüttenwarte der Blümlisalphütte war indes weniger traumhaft. Nach zwei Jahren mit je fast 5500 Übernachtungen kommt die landesweit am höchsten frequentierte SAC-Sommerhütte in diesem Sommer auf rund 4700, was einem Einbruch von fast 20 Prozent entspricht. «Es war unsere bisher schlechteste Saison da oben», so Hans Hostettler, der sich angesichts des ausgesprochen unsteten Wetters trotzdem zufrieden zeigt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.