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Vor 100 Jahren begann in Interlaken das Kinozeitalter

Vor hundert Jahren traten die Cortis ganz ins Scheinwerferlicht und setzten mit dem Cinéma Fédéral einen Meilenstein im kulturellen Angebot im Oberland. Die Handlung des Vorfilmes hatte bei Tunnelarbeitern in Kandersteg gespielt.

«Die letzte Chance» hiess der aufwühlende Schweizer Film, für den das Cinéma Fédérale im Jahre 1945 warb. An der Kasse sass Nina Corti, die Frau von Carlo Corti.
«Die letzte Chance» hiess der aufwühlende Schweizer Film, für den das Cinéma Fédérale im Jahre 1945 warb. An der Kasse sass Nina Corti, die Frau von Carlo Corti.
zvg/Hans Heimann
Kinopioniere: Carlo Corti senior und junior 1922 auf der Terrasse des Cinéma Fédéral.
Kinopioniere: Carlo Corti senior und junior 1922 auf der Terrasse des Cinéma Fédéral.
zvg/Hans Heimann
zvg/Hans Heimann
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Das Drehbuch dieser Geschichte beginnt an der Centralstrasse 17 in Interlaken. Hier betrieb die Familie Corti, aus Norditalien immigriert, in den 1910er-Jahren ein Kolonialwarengeschäft mit italienischen Spezialitäten. Daneben verpflegten sie italienische Tunnelbauer am Lötschberg in Kandersteg.

Der Vorfilm: Nicht nur Verpflegung

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