Wahlen Grindelwald: Herausforderung für Anderegg

Grindelwald

Für die Wahl des Grindelwaldner Gemeindepräsidenten vom 24. November treten drei Kandidaten an.

Grindelwalds Gemeindepräsident Christian Anderegg erhält für die Wahl des Gemeindepräsidiums Konkurrenz von zwei Kandidaten.

Grindelwalds Gemeindepräsident Christian Anderegg erhält für die Wahl des Gemeindepräsidiums Konkurrenz von zwei Kandidaten.

(Bild: Anne-Marie Günter)

Grindelwald wählt am 24. November. Für das Gemeindepräsidium kandidieren der bisherige Gemeindepräsident Christian Anderegg (SVP), Marc Sterchi, aktuell Leiter Infrastruktur auf der Gemeindeverwaltung, und Beat Bucher, der ehemalige Leiter der Raiffeisenbank Lütschinentäler.

9 Kandidaten für 6 Sitze

Für die sechs Sitze des Gemeinderats stehen neun Kandidaten zur Wahl, die von der SVP und der FDP portiert werden. Wiederwählbar sind die Bisherigen Peter Baumann-Leu und Thomas Ruoff Graf, beide FDP. Diese hat mit Christine Minder-Wymann und Beatrice Rubi-Sutter zwei Frauen auf ihrer Liste. Die FDP portiert neben den Bisherigen und den Frauen mit Nils Buri-Tanis einen fünften Kandidaten.

Die SVP kandidiert mit einer reinen Männerliste. Zur Wahl stehen Thomas Kaufmann, Hans-Peter Baumann, Stefan Grossniklaus und Jürg Grau. Die Wahl haben die Grindelwalder auch für den Sitz von Itramen/Wärgistal in der Kommission Bildung, für den sich Martina Zumbrunn und Simone Rüttimann zur Verfügung stellen.

Für den Holzmatten/Bach-Sitz in der Kommission Hochbau/Planung stellen sich Stephan Garbani und Michael Schertenleib-Rüfenacht zur Wahl. Die Kandidatenliste stellte der Gemeinderat an seiner Medienorientierung vom Donnerstag vor. Öffentlich publiziert wird die Liste am 24. Oktober.

Budget an Versammlung

Am 24. Oktober wird auch die Traktandenliste für die Gemeindeversammlung publiziert. Ein Schwerpunkt ist das Budget fürs kommende Jahr.

Im allgemeinen Haushalt (steuerfinanziert) sieht der Voranschlag 2020 einen betrieblichen Aufwand von 20,2 Millionen Franken und einen betrieblichen Ertrag von 21,47 Millionen Franken vor. Erwartet werden nach einer entsprechenden Gesetzesänderung mehr Liegenschaftssteuern.

1,08 Millionen Franken werden in die Vorfinanzierung der Turnhalle eingelegt. Diese wird, wie das Investitionsprogramm von 2019 bis 2024 zeigt, die Finanzen 2022 und 2023 stark belasten, wo ein Investitionsvolumen von 11,9 respektive 12,5 Millionen Franken vorgesehen ist. Im Jahr 2020 wird es 7,2 Millionen Franken betragen. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung einen positiven Amtsbericht zur Systemerneuerung der Salt Mobile SA beim bestehenden Mobilfunkstandort im Rohr Wärgistal abgegeben.

Er befindet sich in der Landwirtschaftszone. Positiv beurteilt er auch die Fussgängerquerung der Lütschine am Standort, den es nach den Neubauten im Grund braucht, und die Neuerstellung des Parkplatzes Chilchboden. Die Sanierungen der Bussalpstrasse und der Scheideggstrasse werden im vorgesehenen Rahmen weitergeführt.

Fast vollständig vermessen

Die Gemeinde Grindelwald ist fast vollständig vermessen, der Gemeinderat hat das letzte Los vergeben. Es ist hoch subventioniert; an die Kosten von 560000 Franken muss die Gemeinde 46500 Franken zahlen.

agg

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