Zum Hauptinhalt springen

Warum es an den gefährlichsten Stellen keine Leitplanken hat

Ohne Nebel und Regen wurde am Donnerstag sichtbar, wie steil der Unfallhang am Sustenpass tatsächlich ist. Der Grund für den tödlichen Unfall mit einem Armeefahrzeug ist weiterhin unklar.

Die Unfallspuren: Über diese Stützmauer stürzte der Geländewagen in den Abgrund. Er prallte 100 Meter weiter unten auf die Passstrasse (Bildmitte). Im Hintergrund ist der Steinsee zu sehen.
Die Unfallspuren: Über diese Stützmauer stürzte der Geländewagen in den Abgrund. Er prallte 100 Meter weiter unten auf die Passstrasse (Bildmitte). Im Hintergrund ist der Steinsee zu sehen.
Bruno Petroni
Hier auf der Sustenpassstrasse kam das Militärfahrzeug nach einem 100-Meter-Sturz zu liegen.
Hier auf der Sustenpassstrasse kam das Militärfahrzeug nach einem 100-Meter-Sturz zu liegen.
Bruno Petroni
Die Unfallstelle befindet sich oberhalb des Steinseelis.
Die Unfallstelle befindet sich oberhalb des Steinseelis.
Bruno Petroni
1 / 6

Die wohl schlimmste Horrorvorstellung jedes Verkehrsteilnehmers wurde am Mittwochmorgen für zwei Armeerekruten Realität: Mit ihrem Mercedes-G300-Geländewagen in Richtung Steingletscher fahrend, gerieten sie 600 Meter unter der Passhöhe mitten im Heubergrank – einer 200-Grad-Haarnadelkurve im Stuhlweng (Obertal) – über den neun Zentimeter hohen Fahrbahnrand hinaus, durchschlugen drei Begrenzungssteine und stürzten über die fünf Meter hohe Stützmauer in den Abgrund hinab.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.