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Weiter mit sieben Gemeinderäten

Die Gemeinderäte erhalten mehr Geld, aber die Mitgliederzahl wird nicht reduziert.

Laut Gemeindepräsident Urs Graf (SP) könne man Interlaken nicht mit anderen Gemeinden mit 6000 Einwohnern vergleichen.
Laut Gemeindepräsident Urs Graf (SP) könne man Interlaken nicht mit anderen Gemeinden mit 6000 Einwohnern vergleichen.
PD

Der Gemeinderat legte dem GGR gestern ein Massnahmenpaket vor, das die Arbeit im Gemeinderat attraktiver machen soll. In seinen Ausführungen wies Gemeindepräsident Urs Graf (SP) auf die kommenden Wahlen hin und die Schwierigkeiten der Parteien geeignete Kandidaten zu finden. Er betonte auch, dass man Interlaken nicht mit anderen Gemeinden mit 6000 Einwohnern vergleichen könne. «Der Aufwand der Exekutive und der Verwaltung ist viel höher. Etwa durch die Zentrumslasten oder den boomenden Tourismus.»

Der Gemeinderat sollte durch eine Verkleinerung bei gleichzeitiger Erhöhung der Entgelte professionalisiert werden. Weiter soll eine Gemeindepräsidentin oder ein Gemeindepräsident im Falle einer Abwahl oder ab dem Alter von 60 Jahren beim Erreichen der Amtszeitbeschränkung eine Überbrückungsentschädigung oder -rente erhalten. Im Vergleich mit anderen Gemeinden falle der Vorschlag moderat aus, betonte Graf, der selbst von der neuen Reglung nicht mehr profitieren würde.

Das Parlament tat sich mit der Professionalisierung schwer. Es lehnt die Verkleinerung des Rates ab, genehmigte aber die Erhöhung der Entgelte und auch der Überbrückungsentschädigung und -rente.

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