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Weltcup Adelboden: Mehrkosten für Schnee

Die Schneeproduktion für die Weltcuprennen am Chuenisbärgli vom 9. und 10. Januar läuft auf Hochtouren. Die Mehrkosten betragen rund 60'000 Franken.

Hochklassiger Rennsport vor grosser Kulisse bei frühlingshaften Verhältnissen: 29'000 Zuschauer verwandelten den Riesenslalom-Klassiker in Adelboden im Januar 2015 auch ohne Schweizer Spitzenleistungen in ein stimmungsvolles Skifest.
Hochklassiger Rennsport vor grosser Kulisse bei frühlingshaften Verhältnissen: 29'000 Zuschauer verwandelten den Riesenslalom-Klassiker in Adelboden im Januar 2015 auch ohne Schweizer Spitzenleistungen in ein stimmungsvolles Skifest.
Keystone
Enttäuschung im Riesenslalom: Gino Caviezel muss nach zwei Fehlern mit Rang 23 vorliebnehmen.
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Keystone
Natürlich gab es auch das eine oder andere Erinnerungsfoto mit den Stars, wie Felix Neureuther.
Natürlich gab es auch das eine oder andere Erinnerungsfoto mit den Stars, wie Felix Neureuther.
Manuel Lopez
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Zurzeit fehlen auf dem unteren Teil der Weltcuprennstecke am Chuenisbärgli rund 3000 Kubikmeter Schnee. Davon ist rund die Hälfte mittels einer mobilen Schnee­anlage in den vergangenen zwei Tagen produziert worden. Der Schnee wird im Unter Birg erzeugt, wo in ganztägiger Schattenlage, dank machbaren Temperaturen und sehr kaltem Wasser aus der Engstligen, meist rund um die Uhr geschneit werden kann.

Damit die Organisatoren der Adelbodner Weltcuprennen vom 9. und 10. Januar auf dem Chuenisbärgli auf der sicheren Seite stehen, wird die Produktionskapazität ab der kommenden Nacht mit zusätzlichen Maschinen verdoppelt. Das vermelden die Medien-koordinatorin Susanna Christen und mit ihr OK-Präsident Peter Willen und Geschäftsführerin Kathrin Hager.

Kurzfristige Bewilligungen

Die erforderlichen Bewilligungen für die mobile Schneeanlage konnten kurzfristig von den betroffenen Ämtern und dem Landeigentümer eingeholt werden. Die geforderte Restwassermenge der Engstligen wird laufend überwacht. Der im Unter Birg erzeugte Schnee wird mit lokalen Unternehmungen zur Verarbeitung ans Chuenisbärgli transportiert.

Die Produktionsstätte befindet sich rund zwei Kilometer Luftlinie von der Rennstrecke entfernt. Der Transportweg beträgt circa 4,5 Kilometer. Es wird mit einem zusätzlichen Kostenaufwand von rund 60'000 Franken gerechnet. Und so melden die Verantwort­lichen: «Unter Berücksichtigung der aktuellen Wettersituation, der vorliegenden Prognosen und der ökologischen Beurteilung ist es für das OK realistisch, die Anforderungen der FIS zu erfüllen, um am 9./10. Januar 2016 erfolgreiche Weltcuprennen durchzu­führen.»

Berner Oberländer/sp

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