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X-Alps: Von Känel und Maurer vorne mit dabei

Dank ausgezeichneten Flugwetters kommen die Protagonisten des 9. X-Alps schnell vorwärts.

32 Teilnehmer absolvieren derzeit das längste und härteste Gleitschirmrennen der Welt.
32 Teilnehmer absolvieren derzeit das längste und härteste Gleitschirmrennen der Welt.
AFP

Nach einem zwar trockenen, aber trüben ersten Renntag am Sonntag sorgte gestern prächtiges Sommerwetter in Tirol für viel Thermik und entsprechend beste Voraussetzungen für lange Flüge.

Das 32-köpfige Feld des X-Alps, des längsten und härtesten Gleitschirmrennens der Welt, von Salzburg nach Monaco verbrachte einen Grossteil des zweiten Wettkampftages in der Luft, und der fünffache X-Alps-Champion Christian «Chrigel» Maurer erreichte nach dem Zickzackkurs über Wagrain und Chiemsee bis zum Abend bereits das Krimmler Achental, 50 Kilometer vom vierten Wendepunkt Kronplatz bei Bruneck entfernt. Der Frutiger liefert sich an der Spitze ein Kopf-an-Kopf-Duell mit Maxime Pinot (Frankreich).

Der Savoyer scheint Ernst zu machen, nachdem er vor dem X-Alps-Start öffentlich gesagt hatte, es sei «höchste Zeit, dass nach den vielen Jahren der Schweizer Dominanz nun endlich mal ein Franzose das prestigeträchtige Rennen gewinnen kann». Der letztmalige Zweite Benoît Outters lag zum Redaktionsschluss 13 Kilometer hinter den beiden, 20 Kilometer zurück der Rumäne Toma Coconea gemeinsam mit Antoine Girard (Frankreich) und dem zweiten Berner Oberländer im Feld, Patrick von Känel (Frutigen).

Der mit 24 Jahren jüngste Pilot des Starterfelds nahm sich vor, den Motor in der Anfangsphase des X-Alps nicht zu überdrehen. Er betonte schon vor dem Rennen, «dass ich erst mal ausloten will, wie ich die Energie über die bis zu zehn Tage lange Renndauer optimal einteilen kann». Das viertägige Ironfly in Italien war bisher das längste Rennen des jungen Frutiger Nachwuchsathleten.

Wenn das Wetter den Verlauf des X-Alps weiterhin derart begünstigt, ist es durchaus möglich, dass die X-Alps-Spitze am Donnerstag oder gar bereits am morgigen Mittwochabend von Garmisch-Partenkirchen und Davos her kommend den Titlis erreicht. Den Gipfel des Grenzbergs zum Berner Oberland werden alle Athleten terrestrisch passieren müssen, denn dort gilt es eine Kontrolltafel zu unterschreiben.

Danach führt das X-Alps zum nächsten Kontrollpunkt, dem Eiger, und von da in Richtung Montblanc, sodass die aus zwanzig Ländern stammenden Athleten das Oberland wohl in der zweiten Wochenhälfte via Saanenland wieder verlassen werden.

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