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X-Days: «Werte und Lebensgefühl zählen»

Themen des digitalen Wandels stehen im Zentrum der X-Days im Grand Hotel Victoria-Jungfrau. Am ersten Tag der Konferenz diskutieren gestern Experten mögliche Szenarien.

CEO-Talk hinter dem Hashtag: Die Chefs (v.l.) von Swisscom (Roger Wüthrich-Hasenböhler), ABB (Remo Lütolf),IBM (Christian Keller) und der Post (Susanne Ruoff) diskutierten mit Moderator Hannes Hug. ?
CEO-Talk hinter dem Hashtag: Die Chefs (v.l.) von Swisscom (Roger Wüthrich-Hasenböhler), ABB (Remo Lütolf),IBM (Christian Keller) und der Post (Susanne Ruoff) diskutierten mit Moderator Hannes Hug. ?
Fritz Lehmann
Dominik Isler, Leiter NZZ Konferenzen und Services (l.) und Moderator Hannes Hug.
Dominik Isler, Leiter NZZ Konferenzen und Services (l.) und Moderator Hannes Hug.
Fritz Lehmann
YuMi, der kollaborative Zweiarmroboter von ABB, wird mit der künstlichen Intelligenz von IBM Watson zusammengeführt.
YuMi, der kollaborative Zweiarmroboter von ABB, wird mit der künstlichen Intelligenz von IBM Watson zusammengeführt.
Fritz Lehmann
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Kundennutzen, Mehrwert, digitale Produkte: Diese und andere Schlagwörter dominierten das Gespräch der drei CEOs Susanne Ruoff (Die Post), Christian Keller (IBM) und Remo Lütolf (ABB) sowie Roger Wüthrich-Hasenböhler, Chief Digital Officer Swisscom. «Die Herausforderung im digitalen Wandel liegt darin, neue Geschäftsfelder zu finden, welche den Kundenbedürfnissen entsprechen», brachte es ­Wüthrich-Hasenböhler auf den Punkt. Ruoff wies darauf hin, dass man auch den Mut haben müsse, ein Projekt als gescheitert zu erklären, wenn kein Kundennutzen geschaffen werden könne.Nicht vergessen will Keller den Faktor Transparenz. «Der Kunde sucht das Nachvollziehbare, deshalb glaube ich auch nicht an künstliche Intelligenz, welche uns irgendeine abstrakte Lösung präsentiert», sagte Keller.

Von Moderator Hannes Hug auf das Thema Fachkräftemangel angesprochen, wies Lütolf auf die Zusammenarbeit seiner Unternehmung mit den Universitäten und Fachhochschulen hin und strich – wie seine Gesprächspartner auch – die interne Lehrlingsausbildung heraus.

Kein Verlass auf Marken

Bevor die vier Manager am Mittwochnachmittag die Bühne betraten, hatte die US-Amerikanerin Soraya Darabi, Serienunternehmerin und Investorin, über den Istzustand der Digitalisierung gesprochen. «Die Generationen Y und Z verlassen sich nicht mehr auf traditionsreiche Marken. Sie orientierten sich bei ihren Kaufentscheidungen stattdessen an ihren Werten und an ihrem Lebensgefühl», sagte Darabi. Einen Einblick in seine Arbeit zu maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz gewährte Programmierer Rand Hindi den 450 Teilnehmern.

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