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Zwei Einsprachen zum Kindergarten

Die Planung für den Neubau des Doppelkindergartens mit Tagesschulangebot im Gebiet Roggern ist weit fortgeschritten. Doch während der Projektauflage sind nun zwei Einsprachen gegen das 2,3-Millionen-Vorhaben eingegangen.

So soll der Einiger Doppelkindergarten ab August 2018 aussehen.
So soll der Einiger Doppelkindergarten ab August 2018 aussehen.
zvg
Westseitig des Schulhauses Roggern wird der Neubau entstehen.
Westseitig des Schulhauses Roggern wird der Neubau entstehen.
Jürg Spielmann
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«Der Doppelkindergarten ist ein gefreutes Objekt, ein gelungenes und der Sache dienendes.» Davon ist Andreas von Känel überzeugt. Daniel Wyss, Dienstchef Liegenschaften der Gemeinde Spiez, ­ergänzt seinen Stellvertreter: «Es gibt keine Luxusvariante, sondern einen qualitativ hochwertigen Neubau.»

Der Ausdruck Luxus war am 25. April letzten Jahres in der Debatte im Grossen Gemeinderat (GGR) wiederholt zu hören gewesen. Obwohl der Bedarf von links bis rechts unbestritten war, taxierten bürgerliche Parteien den Neubau bei der Einiger Schule Roggern als zu teuer. Nach einem hauchdünn abgelehnten Rückweisungsantrag (der Gemeinderat sollte die Kosten auf maximal 2 Millionen plafonieren) genehmigte der GGR den Verpflichtungskredit über 2,314 Millionen Franken nach zähem Ringen.

Am 25. September dann sprach sich der Spiezer Souverän an der Urne mit 2495 Ja- zu 1439 Nein-Stimmen klar für den Bau des Doppelkindergartens mit Tagesschul- und Mehrzweckraum aus.

Start vor den Sommerferien

Vor einigen Tagen ist die Frist der öffentlichen Auflage des Projektes abgelaufen. «Es sind zwei Einsprachen beim Regierungsstatthalteramt eingegangen», weiss Wyss. Eine Anwohnerpartei bemängelt die in ihren Augen zu ­geringe Anzahl Parkplätze beim Roggern-Schulhaus, eine andere sorgt sich um die Schulwegsicherheit auf der Höhestrasse.

«Es ist die gemäss Berechnung minimale Anzahl Parkplätze», sagt Daniel Wyss. Er sagt auch, dass diese beiSpitzen knapp sei. «Eine generelle Schulwegsicherung auf der Höhestrasse ist im Rahmen der ZPP 15 mit der Wohnüberbauung Roggern vorgesehen.»

Laut dem Dienstchef Liegenschaften nimmt die Gemeinde bis Ende Woche zu den Einsprachen schriftlich Stellung. Wyss und Projektleiter von Känel sind zuversichtlich, dass sich die Einsprachen bereinigen lassen. Innert nützlicher Frist – denn: Die Planung ist weit gediehen, in der ersten Juliwoche ist der Spatenstich geplant.

«Damit die meisten Aushubtransporte während der anschliessenden Sommerferien ausgeführt werden können», wie Andreas von Känel zu bedenken gibt. Bis Weihnachten dann soll der Elementbau, welcher nach Möglichkeit aus Schweizer Holz realisiert werden soll, unter Dach sein. Auf das Schuljahr 2018/2019 ist der Einzug der Kindergartenkinder vorgesehen.

Und das alte Schulhaus?

Dann wird das alte Schulhaus im Dorf, wo der Kindergarten heute angesiedelt ist, seinen Dienst erfüllt haben. «Die künftige Nutzung wird im Rahmen der Immobilienstrategie beurteilt», sagt Daniel Wyss. Er betont zudem, dass es ungeachtet der künftigen Nutzung ein GGR-Geschäft werden wird.» Eine Motion der SP, die verlangt, dass das Lokal weiter der Bäuertbevölkerung zur Verfügung stehen soll, ist im April letzten Jahres überwiesen worden.

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