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Zwei Musicalstars aus Europa kehren auf die Seebühne zurück

Der Cast für die Neuinszenierung von «Ich war noch niemals in New York» an den Thunerseespielen steht. Mit dabei sind zwei Musicalgrössen aus Europa und drei Schweizer Kinder.

Kerstin Ibald spielt die erfolgreiche Moderatorin Lisa Wartberg, Patrick Imhof den lässigen Wildtierfotografen Axel Staudach. Foto: PD
Kerstin Ibald spielt die erfolgreiche Moderatorin Lisa Wartberg, Patrick Imhof den lässigen Wildtierfotografen Axel Staudach. Foto: PD

Zwei Musicalstars aus Europa kehren auf die Thuner Seebühne zurück: 2017 sang sich Kerstin Ibald, die Glamourkatze Grizabella, im Musical «Cats» mit dem Hit «Memory» in die Herzen des Publikums sowie 2015 als Lady Capulet im Musical «Romeo & Julia». Im kommenden Sommer interpretiert sie eine der beiden Hauptrollen in der Neuinszenierung von «Ich war noch niemals in New York» der Thunerseespiele.

Die zweite Hauptrolle besetzt Patrick Imhof, der 2011 in deren Eigenproduktion «Gotthelf» mitwirkte. Die beiden Musicalstars aus dem deutschsprachigen Raum in Europa spielen in der diesjährigen Produktion der Thunerseespiele die erfolgreiche Moderatorin Lisa Wartberg und den lässigen Wildtierfotografen Axel Staudach.

Weiter im Cast, das die Seespiele am Donnerstag bekannt gegeben haben, sind zwei etablierte Schauspielende: Hans Götzfried als Otto Staudach und Sabine Martin als Maria Wartberg.

Ende Mai starten die Proben

«Zu unseren Auditions in Zürich, Hamburg und Wien kamen im Herbst scharenweise tolle Musicaldarstellende», schwärmt Markus Dinhobl, ausführender Produzent der Thunerseespiele.

«Alle wollen nach Thun! Die Wahl ist uns nicht leichtgefallen, aber nun haben wir ein grossartiges Team beisammen. Ende Mai starten bereits die Proben in Thun.» Kerstin Ibald sei dem breiteren Publikum durch das Musical «Rebecca» bekannt oder auch durch Hauptrollen in «Elisabeth», «Footloose» oder «City of Angels».

«2002 sang sie mit Udo Jürgens im Duett auf der CD ‹Es lebe das Laster›», weiss Dinhobl. Patrick Imhof ist seit 2009 auf den Musicalbühnen der Schweiz, Deutschlands und Österreichs unterwegs. Zu seinen wichtigsten Stationen zählen etwa «Ewigi Liebi», «Anatevk» und «Das Wunder von Bern». In diesem Jahr wird er ausserdem in der neuen Schweizer Musicalproduktion «Knie» zu sehen sein. Auch die anderen Positionen sind alle besetzt: «Wir freuen uns über diverse Rückkehrer und viele Thun-Neulinge», ergänzt Markus Markus Dinhobl.

Rolle mit Schweizer Touch

Eine Besonderheit hebt der ausführende Produzent hervor: «Im Stück gibt es eine strenge, überkorrekte Heimleiterin. Im Hamburger Original heisst sie Frau Dünnbügel. Dieser Rolle dürfen wir einen Schweizer Touch verpassen», kündigt Markus Dinhobl an.

So werde auch dieses Jahr ein kleines bisschen Mundart zu hören sein. «Passend dafür haben wir das Ostschweizer Comedytalent Angela Hunkeler engagiert, die wir ebenfalls bereits aus ‹Gotthelf› kennen.» Intern werde derzeit nach einem passenden neuen Namen für diese besondere Rolle gesucht.

Bub aus Hondrich spielt mit

Nach «Der Besuch der alten Dame» 2013 gab es für die diesjährige Produktion wieder einmal eine Kinderrolle zu besetzen. Der freche 12-jährige Florian steht in etlichen Szenen im Mittelpunkt und hat mit dem Lied «Mit 66 Jahren» gar einen eigenen Song zu singen. Mit Jeremy Birchmeier aus Oberbipp, Linus Niederhauser aus Hondrich und Fabio Guillelmon aus Bern wurde die Rolle für Thun dreifach besetzt.

«Das ist wichtig, damit sich die Kinder abwechseln können und nicht jeden Abend auf der Bühne stehen», erklärt Markus Dinhobl. Zudem entsteht derzeit das neue Konzept. Für «Ich war noch niemals in New York» hat sich das Team um Regisseur Werner Bauer etwas Besonderes überlegt: «Handlung und Texte bleiben bestehen, ebenso die Songs von Udo Jürgens – bis auf wenige kleine Kürzungen –, aber wir erzählen die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel», sagt Bauer.

So werde sie zehn Jahre nach der Entstehung des Stückes neu erlebt. «Wir feilen ständig weiter daran, und Ende März können wir dann erste Details zu Bühnenbild und Kostümen verraten.»

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