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Zweites Jetboot als Ersatz

Technische Probleme verhinderten im letzten Jahr ab und zu Jetboot-Fahrten auf dem Brienzersee. Das soll dank einem zweiten Boot nicht mehr vorkommen.

Das leuchtend rote Jetboot auf dem Brienzersee erfreut sich offensichtlich grosser Beliebtheit. Am Mittwoch (4. November 2015) zogen die Betreiber Bilanz.
Das leuchtend rote Jetboot auf dem Brienzersee erfreut sich offensichtlich grosser Beliebtheit. Am Mittwoch (4. November 2015) zogen die Betreiber Bilanz.
Bruno Petroni
Mit 60 Stundenkilometern über den Brienzersee. Auf der Jetbootspritzfahrt mit den Anstössern zeigte sich: Die neue und umstrittene Soft-Adventure-Aktivität ist eine spritzige  Angelegenheit.
Mit 60 Stundenkilometern über den Brienzersee. Auf der Jetbootspritzfahrt mit den Anstössern zeigte sich: Die neue und umstrittene Soft-Adventure-Aktivität ist eine spritzige Angelegenheit.
Benjamin Fischer
An diesem Bootssteg im Hafen von Bönigen (in der Bildmitte ist die Zustiegstreppe zu sehen) soll das Jetboot seinen Standplatz haben.
An diesem Bootssteg im Hafen von Bönigen (in der Bildmitte ist die Zustiegstreppe zu sehen) soll das Jetboot seinen Standplatz haben.
Bruno Petroni
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2014 lancierte die Jet Boat Interlaken GmbH auf dem Brienzersee das erste Jetboot-Angebot der Schweiz. Nach zwei erfolgreichen, aber mit Ausfällen durchsetzten Sommersaisons, hat das junge Start-up auf diesen Frühling hin ein Ersatzboot bestellt, wie es mitteilt. Dieses wurde vor einer Woche erfolgreich durch das Schifffahrtsamt des Kantons Bern immatrikuliert.

Es ist mit einem Dieselpartikelfilter ausgerüstet und erfülle die Auflagen der aktuellen Gesetzgebung wie auch die nochmals verschärften Vorschriften, welche Ende dieses Sommers in Kraft treten werden. In den kommenden Wochen werden Testfahrten durchgeführt.

Doppeleinsatz als Ausnahme

In erster Linie ist dieses als Ersatzboot gedacht, welches bei erneuten Ausfällen schnell bereit ist: «Als junges Unternehmen mussten wir nach dem vergangenen Sommer eine Lösung finden. Bei diesem Entscheid ging es darum, die Betriebssicherheit zu erhöhen und ein verlässlicher Partner und Arbeitgeber sein zu können», erläutert Geschäftsführer Simon Hirter diesen Schritt.

Meist werde eines der Boote in der Werkstatt auf Einsätze warten, «vereinzelt werden sie aber auch gemeinsam im Einsatz stehen: Bei Anfragen von grösseren Gruppen oder aber, um in der absoluten Hauptsaison die Nachfrage befriedigen zu können», heisst es weiter. 46 Prozent aller Gäste im vergangenen Jahr waren Familien, der älteste Gast war 95-jährig.

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