Offene Tore bei der Feuerwehr Bödeli

Interlaken

Zu ihrem 20-Jahr-Jubiläum lud die Feuerwehr Bödeli die Bevölkerung zu einem Fest und weihte ein Fahrzeug ein.

Peter Aeschimann, Präsident des Feuerwehrrates (r.), übergibt den Schlüssel des neuen Tanklöschfahrzeugs Unimog Metro 20 an Thomas Dummermuth, Kommandant Feuerwehr Bödeli.

Peter Aeschimann, Präsident des Feuerwehrrates (r.), übergibt den Schlüssel des neuen Tanklöschfahrzeugs Unimog Metro 20 an Thomas Dummermuth, Kommandant Feuerwehr Bödeli.

(Bild: Monika Hartig)

«Mit der Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeugs Unimog Metro 20 machen wir einen Schritt in die Zukunft», sagte Kommandant Thomas Dummermuth. Am Samstag fand im Feuerwehrmagazin an der Lindenallee Interlaken das Fest zum 20-Jahr-Jubiläum der Feuerwehr Bödeli mit einem Tag der offenen Tore statt.

Der Präsident des Feuerwehrrats, Peter Aeschimann, übergab den symbolischen Schlüssel für den 450'000 Franken teuren Unimog der Thurgauer Firma Brändle an den Kommandanten.

20 Jahre Feuerwehr

Meilensteine der 20 Jahre Feuerwehr Bödeli waren etwa das Hochwasser 2005, der Grossbrand im Wellnessbereich des Hotels Victoria-Jungfrau 2010 oder der Einzug in den neuen Stützpunkt an der Lindenallee 2016. Die Idee zur Gründung der Feuerwehr Bödeli entstand 1994 in einem Bundeslager der Pfadi, wie Ernst Hunziker, «Vater» der Feuerwehr, sagt.

«Ein Grossteil der Mannschaften stand hinter der Idee. 1995 beschloss man: Wir wagen es!» Für den politischen Überbau sorgte Marco Schiltknecht, er führte die Wehrdienste der Gemeinden auf dem Bödeli 1999 zusammen. Heute zählt der Verband sieben Vertragsgemeinden und leistet mit 159 Feuerwehrleuten etwa 250 Einsätze pro Jahr. Schiltknecht: «Der Weg der Feuerwehr Bödeli ist vor 20 Jahren richtig eingeschlagen worden.»

Spektakulär am Tag der offenen Tore war die Demo der Jugendfeuerwehr Bödeli. Es galt, Feuer in einem brennenden Auto zu löschen. Fünf junge Feuerwehrmänner zeigten unter der Leitung von Rahel Schweizer ihr Können. Zuvorderst dabei war Luc Biermann: «Ich finde es eine coole Idee, ein Auto mit Gaselement. So kann man mehrmals löschen.»

Bei strahlendem Sommerwetter war der Andrang der Besucherinnen und Besucher gross, das Interesse stark. Rund 60 Feuerwehrleute wiesen den Weg. Angeboten wurden geführte Rundgänge durch das Magazin.

So etwa in die Waschstrasse für die Atemschutzgeräte, wo die Masken und Flaschen mit Atemluft gereinigt und geprüft werden. Oder in die grosse Ausstellung der Sonderfahrzeuge mit Partnern wie der Spitäler fmi AG oder der Polizei. René Müller von der Polizeiwache Interlaken stellte einen Streifenwagen vor und beantwortete viele Fragen.

Viel Spass für die Jugend

Feuerwehrmann Daniel Tschiemer war bei einem der Feuerwehrfahrzeuge stationiert: «Für Kinder ist das ein Highlight. Sie dürfen einsteigen, sich angurten – doch hupen dürfen sie nicht.» Viel Spass hatten die Kleinen auch daran, mit dem Wasserschlauch Bälle abzuschiessen oder eine Feuerwehrausrüstung anzuprobieren und ein Selfie zu machen.

Auch Flüge mit dem Helikopter standen auf dem Programm, angeboten von der Air-Glaciers, der Rega Wilderswil oder Swiss Helicopter. Und die Festwirtschaft in der «Firehouse Bar» dauerte dann noch bis «Firabe».

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