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Palästinenser aus Israel erzählte

InterlakenDie katholische Kirchgemeinde ermöglichte den Einblick in das Leben von Palästinensern unter der Besatzung Israels. Daoud Nassar setzt sich mit dem Projekt «Zelt der Völker» für sie ein.

In einem Vortrag zeigte der palästinensische Bauer Daoud Nassar, wohnhaft in Bethlehem, auf: «Während die jüdischen Siedler in Palästina viele Freiheiten geniessen können, müssen die Palästinenser mit der Willkür des Staates zurechtkommen.» Bereits sein Grossvater habe um seinen Landbesitz gekämpft, den die Israelis ihm wegnehmen wollten. Heute tue dies Daoud Nasser; der juristische Streit zwischen ihm und dem Staat Israel nehme kein Ende: Er habe mit physischem und finanziellem Druck zu kämpfen. «Erschwerend für ihn ist, dass er weder Elektrizität noch Leitungswasser beziehen darf», berichtet die Kirchgemeinde. «Da nicht nur Daoud Nassar und seine Familie unter dem System Israels leiden, beschloss er, das Projekt ‹Zelt der Völker› ins Leben zu rufen». Gemäss Daoud Nassar sei «Widerstand das Recht aller Menschen». Ziel des Projekts «Zelt der Völker» sei es, Menschen aus verschiedenen Religionen, Kulturen und Ländern zusammenzubringen und über Versöhnung und Frieden zu sprechen. Das Projekt habe er gestartet, weil er sich als Palästinenser weigere, mit den Israelis verfeindet zu sein. Mit Hilfe des Projektes möchte er seinen Flecken Land zu einem Symbol des Friedens und einem Zeichen der Hoffnung machen. «Er betonte zum Schluss, dass in Israel immer auch Gutes geschehe, auch wenn wir Europäer in den Medien alles andere hörten.»pd>

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